EPISODE 1 · 1. DEZEMBER 2023 · 1:53:32 STD
OpenAI, Microsoft und die wundersame Welt der Onlinehändler
Shownotes
So, nun geht es aber richtig los.
Das alte Spiel setzt sich auch in diesem Podcast fort. Von 20 Themen haben wir knallhart 5 Stück geschafft und das in angemessener Zeit von knapp zwei Stunden.
Wir philosophieren unter anderem über OpenAI, Microsoft, ActionCams und diverse Versanddienstleister und Transportunternehmen.
Wenn Du reinhörst, erfährst Du auch, wie das Lagersystem bei Amazon funktioniert aber das ist nur einer der Punkte, die sich in die Sendung mit eingeschlichen haben.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören, gebt fleißig Rückmeldungen, wenn Euch etwas auf dem Herzen liegt und schaltet nächste Woche wieder ein beim TechPod Folge #2.
Ein schönes Wochenende wünschen
Martin und Andi.
Den TechPod findest Du hier:
TechPod auf podential
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Shownotes:
» OpenAI
» 505 of 700 employees @OpenAI tell the board to resign.
» Steve Jobs tritt als CEO von Apple zurück
» Apple Vision Pro
» Sam Altman wechselt zu Microsoft
» Microsoft Fingerabdrucksensor gehackt
» Face ID
» Windows Hallo
» MS-DOS
» Microsoft beendet kostenloses Upgrade von Windows 7/8 zu Windows 10/11
» Microsoft untersucht Windows-Aktivierungsprobleme
» Chaotische Lagerhaltung
» Vier-Augen-Prinzip
» Flughafen Halle/Leipzig
» DJI Osmo Action 4
» Insta360 Ace Pro
Bei dieser Episode war(en) dabei:
-
Martin
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Andi
Transkript
Und ich sage wieder recht herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des TechPod Folge 001. Es geht jetzt knackig los, wir sind am Start. Der Martin ist wieder am anderen Ende der Leitung und begrüßt gleich euch alle, hoffe ich mal. Ja, ich bin da.
Hallo alle zusammen. Hallo Andi. Einen wunderschönen guten Abend, Martin. Wir haben eine große Liste vor uns in unseren allseits geliebten Trello.
Martin hat mich schon wieder ganz stark gerügt, dass die Liste so voll ist, dass wir das nicht in eine Sendung reinkriegen. Aber wir schaffen das irgendwie. Wie hat Stefan Raab früher immer gesagt, wir haben doch keine Zeit. Wir haben doch keine Zeit.
Aber wir haben sie. Aber wir wollen es nicht übertreiben. Genau. Wie schon in der Nullfolge angesprochen, nehmen wir ja das irgendwie hier in den Mangel, was uns so seit der letzten Folge, ich sage mal, seit der letzten Folge vor die Füße gefallen ist.
Eine letzte Folge haben wir jetzt in dem Sinne nicht, weil wir ja in Anführungsstrichen nur die Nullnummer gemacht haben. Aber die letzten Tage ist uns was vor die Füße gefallen und was halt auch, sage ich mal, für mich so interessant war, aktuell, was heißt aktuell, schon seit mehreren Monaten mittlerweile, sprechen ja alle nur noch über die KI. Also KI ist überall zu finden, KI ist überall in unser Leben eingekehrt. Mittlerweile sagt man eigentlich schon, ein Leben ohne KI ist nicht mehr möglich.
Oder AI. Angefangen hat der ganze Spaß, gehe ich mal davon aus, irgendwie mit ChatGPT, zumindestens ist das halt so, was ich sehr oft erfahre im Umfeld, wenn man so halt von KIs, von AI spricht, kommt ganz oft schnell, also wenn man fragt, ja was sagt denn, was ist denn KI für dich? Und dann, ja, ChatGPT, oder was verbindest du da mit ChatGPT? Und das ist halt so oft so das Gespräch, weil dieser Dienst so relativ zeitig auf den Markt war und halt auch durch eine unheimlich gute Leistung von sich reden gemacht hat.
Was vielleicht einige nicht wissen, ChatGPT ist der Service. Hinter diesem Service steckt ein Unternehmen und das Unternehmen heißt OpenAI. Ich hoffe, jetzt bin ich nicht ganz auf dem Holzweg, aber das ist das, was mir so im Hinterkopf rumschwirrt. Und jetzt haben, Marc, gibst du mir doch recht, oder?
Ich glaube, bis jetzt ist das richtig, ja. Alles klar, dann bin ich ja schon mal ganz zufrieden. Und wir haben, oder ihr habt ja sicherlich auch in letzter Zeit, jetzt in den letzten Wochen gehört, dass da halt die Luft gebrannt hat. Also da war wirklich, um das mal halt P18 zu formulieren, die Kacke arg am Dampfen.
Denn bei OpenAI gibt es so einen jungen dynamischen Mann, der Sam Altman heißt und diese ganze Kiste irgendwie geschmissen hat. Und plötzlich von heute auf morgen wurde durch die Presse getrieben, dass der Sam von seinen Aufgaben entbunden wurde, weil er wohl angeblich Informationen zurückgehalten hat, die für die Weiterentwicklung von OpenAI wichtig waren. Man hat nichts Näheres erfahren. Ich weiß nicht, Martin, ist dir jetzt irgendwie was unter die Nase gekommen jetzt noch?
Ich weiß nicht, wie sehr du dich damit beschäftigt hast, wie sehr du da in der Materie drin steckst gerade? Ich hab das ein oder andere gelesen, das war natürlich auch in den Nachrichten, weil JGBT ja einfach momentan eine große Rolle spielt. Ich weiß im Groben nur, dass wohl die Leute, die da was zu entscheiden haben, mehr oder weniger schon fast ihn wie so eine Sau getrieben haben, wollten den unbedingt loswerden, aus Gründen, vielleicht auch Gründe gesucht. Und der Plan ging wohl von hinten los.
Dann zwischenzeitlich war es ja ein bisschen unübersichtlich. Dann hieß es erst, er geht zu Microsoft oder so. Das kam ja dann nach hinterher. Genau, ich will die jetzt nichts mehr wegnehmen, nur lange Rede, kurzer Sinn.
Irgendwie ging das wohl alles schief und jetzt sind alle, die, die ihn loswerden wollten, die müssen jetzt gehen und er ist wieder da. Ist das richtig? Wenn das jetzt alles so klappt, ich bin jetzt nicht auf den letzten Stand, aber die Sache war ja so, der Vorstand von OpenAI wollte ihn rauscanceln, hat dann, wie gesagt, mit so diversen Sachen, Wollten sie den weg haben, dann hat es dem Altmann gesagt, okay, dann gehe ich halt. Und dann gab es den Nächsten, der bei JetGPT mitgemacht hat, auch eine Führungspersönlichkeit, der auch gesagt hat, ja, wenn der Sam geht, gehe ich auch.
Und da waren schon mal zwei Führungsexperten weg. Und dann, dann kam der große Hammer, dann hat nämlich die Belegschaft einen offenen Brief geschrieben an die, an OpenAI, also an die Führungsebene von OpenAI. Und es war so ungefähr, also ich weiß es jetzt nicht ganz genau, aber so ungefähr in der Größe von 80 Prozent der Mitarbeiter von JetGPT haben gesagt, wenn Sam geht, gehen wir auch. Und somit wäre natürlich mit einem Schlag Kompetenz weg gewesen, was für das Unternehmen OpenAI fürchterlich gewesen wäre.
Also ich glaube, die hätten ihren Laden dann zumachen können. Dann wäre JetGPT gestorben gewesen. Also wenn 80 Prozent der Belegschaft weg ist und die Führungspersönlichkeiten, die den Laden rocken, dann läuft es nicht. Das gibt mir so ein bisschen Apple-Vibes wie früher.
Es war zwar nicht, dass die Leute dann gesagt haben, wenn Steve Jobs gehen muss, ne, früher war man ja schon froh, dass er weg war. Aber auch nicht lange. Nur jetzt, nur als würde man jetzt sich daran erinnern, so. Ja.
Wenn er jetzt gehen muss, dann könnte das so enden wie damals bei Apple. Weil er einfach so eine wichtige Person ist und in dieser Struktur und in dieser Firma, das bringt nichts, wenn er den rauswirft. So die Vibes gibt mir das gerade. Siehst du das ähnlich?
Es ging auch so in die Richtung, ja klar, weil wir haben ja gesehen, was dann bei Apple passiert ist. Ich weiß nicht, wie lange das gedauert hat, bis Steve wieder zurück war. Also lange war es ja nicht. Wir reden hier von wirklich, diese Infos, die da kamen, das ging ja Schlag auf Schlag, teilweise stündlich.
Wir reden hier vielleicht von vier Tagen oder so insgesamt. Und jeden Tag war eine Riesenbombe. Und dann kam ja, da kam ja nach dieser ersten Geschichte, ich sag mal nach der Phase 1, wo gesagt wurde, Sam muss gehen. Dann kam dann, wie schon gesagt, Phase 2, wo sein Mitkompanion gesagt hat, ich gehe auf.
Phase 3, das Team hat gesagt, wir gehen. Und dann kam eigentlich der große Hammer, wo ich mir so gedacht habe, was ist da alles im Hintergrund gelaufen? Es kam nämlich plötzlich die Meldung raus, dass Microsoft mit ihrer eigenen KI-Abteilung den Sam einstellen und ihn noch zum Big Boss machen. Und da war bei mir mal so kurz, wo ich gesagt habe, uh, auf die Bremse treten, mal überlegen, war denn das so geplant?
Konnte das denn alles so in die Richtung voraus geplant sein? Wollte Sam einfach bloß von OpenAI weg und zu Microsoft? Oder war das jetzt alles bloß ein dummer Zufall? Nichts Genaues weiß man nicht.
Also ich weiß nicht, wie weit von weg Sam mit Microsoft da in Kontakt stand und da irgendwas gemacht hat. Oder ob Microsoft wirklich ... Die Möglichkeit ist halt auch nicht so hundertprozentig bestätigt, ne? Nee.
Man darf nie vergessen, dass das natürlich auch ein schlauer Move von Microsoft gewesen sein kann. Und vor allen Dingen Microsoft, es kann ja auch mal sein, also viele, die mich kennen, die wissen ja, dass ich, naja, so meine leichten Differenzen mit Microsoft habe. Aber vielleicht waren die jetzt wirklich mal so clever, die richtigen Leute am richtigen Hebel und haben gesagt, das ist, das ist die Gunst der Stunde. Wenn Sam Artman von OpenAI weggeht, kaschen wir uns den weg.
Was Besseres kann uns gar nicht passieren. Und nach meinen Informationen, wie gesagt, es ist halt auch bloß alles, was ich halt aus der Presse rausziehen konnte, hat er dort, ich will jetzt nicht sagen, seinen Dienst angetreten. Aber eigentlich war schon klar, er übernimmt bei Microsoft die komplette KI-Abteilung, die da neu ins Leben gerufen wurde. Ist ChatGPT schon an der Börse?
Boah, das weiß ich gar nicht. Das kann ich gar nicht sagen. Das spielt natürlich auch in solchen Situationen immer eine große Rolle, ne? Mit den Aktien und Bergfahrt, Talfahrt.
Und Microsoft ist ja nun mal an der Börse. Und die hätten natürlich davon profitiert, ne? Wenn dann, ich meine, wenn so die Belegschaft hinter diesem Mann so steht und der als Person hinter ChatGPT steht, ne? Dann, ja, hätte das für Microsoft Sinn gemacht, den an Bord zu holen, weil die Aktien wären bestimmt auch gestiegen.
Klar. Also ich gehe auch mal davon aus, dass die KI-Abteilung von Microsoft dann wieder irgendwie outgesourced hätte werden müssen, zwecks den ganzen Geraffel um marktbeherrschende Stellung und sowas. Nichtsdestotrotz wollten die ja was machen oder haben was gemacht, Microsoft. Und dann ging der Schritt ja weiter.
Und Sam Altmann hat dann gesagt, ja, für alle Leute, die jetzt nicht mehr, also die von meinem Team oder von meinem alten Team jetzt nicht mehr mit bei OpenAI rumhängen und dort arbeiten möchten, für die besorge ich eine Stelle bei Microsoft. Und wo ich das gehört habe, habe ich gesagt, boah, dann kann der mit einem Schlag die komplette Belegschaft von OpenAI zu Microsoft rüberziehen oder von ChatGPT zu Microsoft rüberziehen. Das bestätigt, das kam aus seinem Mund oder was? Das kam, ja.
Also er hat wohl, wenn ich mich irgendeiner Finde aufgesessen bin jetzt von der Pressemeldung, hat Sam gesagt, für jeden Mitarbeiter, der nicht mehr bei OpenAI arbeiten will, steht bei Microsoft eine Stelle bereit. Aber dann muss ja was an der ganzen Microsoft-Geschichte dran sein. Also, dass es die Abteilung gibt oder geben soll und dass die aufgebaut werden soll. Nee, dass der Kontakt zwischen Microsoft und ihm stattgefunden hat und er kurz davor war, wirklich da hinzugehen.
Ja, also ich bin ja schon der Meinung gewesen, dass der schon dort war, weil ich hab dann ... Aber vielleicht ist das ja auch der Grund, warum er vielleicht auch erst gehen musste. Was meinst du, es könnte sein, dass er vielleicht, wo noch alles Friede, Freude, Eierkuchen war, schon Kontakte zu Microsoft da waren? Dass das dann rauskam und man dann dachte, den müssen wir loswerden, der fährt hier ein falsches Spiel oder ...
Naja, aber dann hätten die sich doch alle selber ins Knie geschossen. Also ich seh das mal so, wie gesagt, die Pressemeldung, was da losging bei OpenAI, die kam ja von einem Tag auf den anderen. Also das ist ja nicht so, bei manchen Sachen, da hört man's ja so knistern. Da gibt's halt so Gerüchteküche und die Einzelnen, was ja bei Microsoft auch schon sehr oft vorgekommen ist, dass man halt sagt, naja, okay, dann wird halt so ein Abteilungsleiter, werden halt Rechte abgezogen, werden andere Leute mit ins Team reingesetzt, die der gar nicht haben will, die werden Aufgaben aberkannt und sowas.
Also wo man schon so als Außenstehender sehen kann, in welche Richtung geht es dann und könnte sich denn da irgendwas entwickeln, dass man ja sagt, na ist ja logisch, nachdem das alles passiert ist, ist es ja klar, dass da irgendwann mal das Fass überläuft und der geht. Aber das gab's ja bei OpenAI gar nicht. Also zumindestens habe ich das nicht mitbekommen und ich glaube auch, das haben andere nicht mitbekommen. Oder das ist nicht nur nach außen getrunken, weil ansonsten wäre ja dieser Riesenknall kein Riesenknall gewesen.
Und ich kann mir vielleicht schon vorstellen, dass in dieser, naja, eigentlich relativ kleinen KI-Welt die Leute doch vielleicht miteinander reden. Also ich weiß es ja nicht, das ist halt immer schwer vorzustellen. Aber wenn wir jetzt mal ehrlich sind, es gibt nicht viele Unternehmen mit einer eigenen KI. Also es gibt viele Unternehmen, die halt auf KI aufbauen, aber so viele KIs gibt's ja noch nicht.
Also es gibt halt, wie gesagt, OpenAI hat da was, Apple hat was, Google hat was, Microsoft hat was. Aber dann verließen sie ihn auch schon langsam. Und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Menschen vielleicht irgendwie als Technologie-Experten miteinander in Kontakt stehen, obwohl ja halt immer gesagt wird, naja, Konkurrenz und sowas alles. Aber man weiß ja nicht, was dahinter steht.
Und vielleicht hat Sam sich auch mal umgeschaut und umgehört und gefragt. Vielleicht kam auch mal der Gedanke nur Kooperation mit Microsoft. Aber warum, was ich nicht verstehe, warum kann man denn ihn als Person nicht einfach mit KI ersetzen? Das ist ja, da beißt sich die Henne ins linke Vorderfüßchen, ne?
So weit sind wir uns zurück noch nicht. Genau, war natürlich nur ein kleiner Spaß. Aber jetzt mal ernst gemeint, es ist schon interessant, dass manche Menschen so wichtig in einem Unternehmen sind. Und ich kann das auch ein Stück weit nachvollziehen.
Auf der anderen Seite, KI ist schon ein sehr spezieller Bereich, wo man natürlich sagt, KI funktioniert natürlich nicht nur wegen einer Person. Die werden sehr geniale Programmierer da haben und, was weiß ich, Wissenschaftler und weiß der Geier. Keine Ahnung, was es da noch für Positionen gibt. Ich habe keine Ahnung, Programmierer, oder?
Also am Ende machst du einen Programmierer? Analytiker, Programmierer, ja. Genau. Und das sind ja eigentlich die wirklichen Maschinen dahinter.
Aber du weißt halt, in jedem Unternehmen brauchst du irgendeine Führungspersönlichkeit. Nicht nur jetzt im Sinne von Führen, sondern der halt auch die ganzen Geschicke in Bahn lenkt. Also es nützt ja nichts, wenn du zehn der perfektesten Programmierer da sitzen hast, die alles machen können, was du von denen verlangst. Aber es ist keiner da, der die Ergebnisse, also der denen sagt, was sie machen sollen und letztendlich die Ergebnisauswertung in Bahn lenkt.
Und wenn du halt der Mensch bist in einem Unternehmen, der das kann, der das auf dem Kasten hat und halt alles, ne, alles fügt sich, ja. Der die ganzen Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen, schnappt und irgendwie, boop, wie beim Bonbon herstellen, ja. In einen so großen Strang reinschmeißt. Und dann wird irgendwas draus.
Wenn du diesen Kopf irgendwo abschlägst, dann glaube ich, kannst du die beste Belegschaft haben, die es gibt. Wenn dann keiner mehr da ist, der dir was sagt, dann geht alles flöten. Also ich stelle mir das halt immer schon. Ich gebe dir recht, das hat jetzt damit gar nichts zu tun, aber ich muss gerade in dem Moment an Google denken.
Google hat es geschafft, eigentlich nicht mit Menschen im Vordergrund zu stehen, ne? Also wenn du jetzt an Google denkst, hast du da keine Prestigeperson vor dir. Nee, weil das halt auch von Google so das System ist, dass die sagen, es gibt viele kleinere Teams, die viele Sachen erfinden und entdecken und mal so ein bisschen streuen. Das ist eine Weile online und dann geht es halt wieder zurück.
Aber die ganze Sache ist schön strukturiert verteilt. Genau, damit will ich sagen, ist ein Beispiel, dass es auch anders funktionieren kann. Es ist immer das Gefährliche bei Firmen, wo so diese eine Person für die Firma steht. Man hat es ja gesehen, wo Steve Jobs gestorben ist oder halt noch früher, wo er halt weg war.
Dann ging ja sowieso alles bergab. Aber als er dann wieder da war, ging es bergauf und als er dann gestorben ist an Krebs, das war ja auch, da hatte man ja richtig Angst, was passiert jetzt mit dem Unternehmen, ne? Weil Apple war dieses Gesicht, das ist ja der springende Punkt, das war das Aushängeschild. Ich glaube, der hätte den berühmten Eisschrank an den Eskimo verkaufen können, weil er war halt Apple.
Also da ist ja keiner rundherum gekommen und mit diesen kurzen Aussetzer, wo sie ihn da mal weggecancelt haben, hat man das ja gesehen, was du schon gerade angesprochen hast. Es ist ja nicht nur so, dass damals diese ganzen, wir kommen jetzt schon vom Thema ab, aber es ist jetzt nicht so schlimm. Es ist ja nicht so, dass damals die ganzen Verkaufszahlen eingebrochen sind. Es hat halt jemand plötzlich seinen Job übernommen und hat versucht, ihn nachzuahmen und das ging in die Hose.
Wenn du dir die Produktpräsentation ansiehst aus der Zeit, wo Steve Jobs halt nicht da war und die aktuellen Geräte präsentiert hat, das war eigentlich irgendwo so eine Lachnummer. Und das hat halt auch die Publikum, das hat die Apple-Fangemeinde gesehen und hat dann wahrscheinlich auch Apple in Stinkefinger gezeigt. Das war aber auch eine andere Zeit, das war eine Zeit früher beim ersten iPhone oder der erste MP3-Player, da war Technik halt noch in den Startlöchern und da ging es halt auch noch darum, wer hat die erste Idee und kann sie auch umsetzen. Mittlerweile ist es, glaube ich, nicht mehr so wichtig mit dem Gesicht.
Ich meine, Tim Cook hat es übernommen, er macht auch seinen Job sehr gut, aber ich glaube, er wird nicht mehr so viel diese Ideen auf den Tisch legen und sagt, ich hatte jetzt die Idee, weil was willst du auch neu erfinden? Ich meine, das iPhone geht jetzt in die 15. Runde, 15. Generation, wobei natürlich nicht 15 Handys rauskamen, es wurden ja ein paar Zahlen übersprungen, weil ihr wisst, was wir meinen.
Und klar, jetzt geht es nur noch darum, Geräte besser zu machen, aber das letzte große Ereignis war ja jetzt die Brille, die vorgestellt worden ist. Und ist halt auch die Frage, war das höchstpersönlich Tim Cook seine Idee? Ich glaube es ja nicht. Deswegen, also ich glaube, ich will damit sagen, in der jetzigen Zeit wird es immer unwichtiger, so diese eine Person zu haben.
Aber es ist interessant, dass OpenAI diese Strategie so fährt, weil meine Beobachtung ist, dass die Firmen mittlerweile das nicht mehr so machen. Also die meisten versuchen das gar nicht mehr erst so aufzubauen, weil die wissen, das kann auch schief gehen, wenn die ganze Firma an einer Person hängt. Weil stell dir mal vor, der Typ hat einen Autounfall und stirbt. Ja, wobei man ja auch sagen muss, dass das Baby von OpenAI, Wirejet GBT, also wenn du jetzt jemanden, wüsstest du noch ein anderes Produkt, was OpenAI auf den Markt gebracht hat?
Aus dem Stehgreif? Bestimmt nicht, oder? Du meinst jetzt künstliche Intelligenz? Naja, also das Unternehmen an sich.
Was wäre OpenAI ohne JetGBT? Wenn JetGBT jetzt weg wäre, wäre OpenAI nur noch ein Name und hätte kein zweites Standbein. Das meinte ich jetzt damit. Also die sind ja nicht so breit gefächert, wie andere Unternehmen.
Die hat doch kein Schwein gekannt vorher. Nee, eben nicht. Der Normalo hat sie nicht gekannt. Ich habe auch zum ersten Mal von JetGBT gehört.
Richtig. So, und dann war es ja halt JetGBT und damit sind die halt erfolgreich geworden. Und wenn dieser Zweig jetzt wegbrechen würde, würde, denke ich mal, das komplette Unternehmen OpenAI zusammenbrechen, weil halt nichts mehr da ist. Und dann ist es halt, dann war das halt, ja, JetGBT, das ist halt so, ich kann mir das gut vorstellen, das waren fünf Leute, die sich dann zusammengesetzt haben.
Und der Sam Altmann war halt bigge Bosse von denen. Und dann kamen immer mehr Leute dazu und dann fängst du ja nicht irgendwann mal als Unternehmensboss an, da Stühlerücken zu machen. Zumindest nicht, wenn du schlau bist, sondern das Team hat sich so entwickelt und somit hat sich halt auch die, die, ja, der Sam als, als, ja, als Gesicht. Also das, was man, ich glaube nicht, dass das deswegen so gewollt war, aber er ist dann halt der Big Boss gewesen von JetGBT.
Und dann kommen wir natürlich zu diesem Punkt, was du gesagt hast, ja, was würde denn jetzt passieren, wenn der plötzlich wegbricht? Also ich bin der Meinung, dann würde halt das Unternehmen zusammenbrechen. Ich würde es jetzt nicht an die, das schwarze an die Band malen, ja. Wir hätten es fast gesehen.
Ja, ja, das, das ist, aber das müssen wir erstmal abwarten. Ja, wir waren ja noch nicht mal am Ende, denn es ging ja weiter. Die Kooperation von Sam mit Microsoft wurde dann nicht weitergeführt, aufgelöst, ist gar nicht erst zustande gekommen, wie man das auch immer bezeichnen möchte. Denn plötzlich hat der Vorstand von OpenAI gesagt, er darf jetzt wieder zurück.
Er darf weitermachen. Und er hat dann auch weitergemacht. Und jetzt weiß ich allerdings nicht, inwieweit dort die Leute ihren Stuhl nehmen mussten. Ich meine einige oder sogar alle.
Ich bin mir nicht sicher. Also wenn ich noch richtig in Erinnerung habe, ist, deswegen habe ich eben gesagt, es ist genau andersrum ausgegangen. Er kam wieder und die anderen mussten ihre Stühle nehmen. Also ich glaube schon, weil das, das geht auch, also das kann ja nicht sein, dass einfach, er kommt zurück und ach, die letzte Woche, die sieben Tage, die vergessen wir jetzt einfach mal alle ganz schnell.
Ja, das wollen wir wahrscheinlich. Irgendwo müssen da Leute gehen. Vielleicht nicht alle, aber der eine oder andere. Ich meine, bei dem Vorstand muss es ja bestimmt ein, zwei Schlüsselfiguren gegeben haben, die sich besonders stark eingesetzt haben, dass der gehen muss.
Und ich denke mal, das sind doch die Leute, die dann vielleicht jetzt nicht mehr da sind. Ja. Und die Belegschaft hatte dann ja auch in ihrem offenen Brief gefordert, dass halt der Vorstand die Segel streichen sollte. Ja.
Irgendein Zeichen muss da jetzt gesetzt worden sein, mit Sicherheit. Aber siehst du, jetzt haben wir schon einen Punkt, den können wir mit in die Folge 2 reinnehmen. Wenn wir nämlich mal versuchen, rauszubekommen, ob denn wirklich aktenkundig was geschehen ist mit dem Vorstand. Ja, vielleicht ist er ja bis dahin doch wieder bei Microsoft.
Wer weiß es. Boah, na, das wäre natürlich eine tolle Geschichte. Nein, was? Gut.
Die andere Sache ist jetzt natürlich, was ich mich jetzt frage, in diesem Zusammenhang, was macht Microsoft? Die haben jetzt eine KI-Abteilung ohne jemanden, der die leitet. Wir werden schauen. Wir werden schauen, was die tun.
Die haben auch Windows ohne geleitet. Ja, da will ich gar nicht drüber reden. Microsoft ist gewohnt, Baustellen zu haben. Ach, noch und nöcher.
Also da kann ich, ähm, nee, da will ich gar nicht drüber eingehen. Also wenn wir jetzt über Windows sprechen würden, da würde ich einfach nur sagen, schaut euch immer mal die Updates an. Wir können über Windows reden, allerdings vielleicht über ein spezielles Thema. Ich habe nämlich gesehen, du hattest auch was mit Windows.
Ich habe was mit Windows. Ja. Würde ja vielleicht jetzt von der Überleitung passen. Aber na sowas von, drum steht es auch gleich drunter.
Ja. Nicht wundern, es knallt gleich hier bei mir am Tisch, wenn ich mich hier umdrehe. Ähm, äh, ich habe mein, ich habe, ich habe mein Kabel für den Kopfhörer gerade verhängt. Ähm, Windows.
Ja, was ist los? Also Windows, ich bin ja alter Windowsianer und, äh, Microsofti und bin gerne in der Thematik unterwegs gewesen. Habe aber auch festgestellt, äh, ja, wo liegt es? Es ist auch Schatten und auch Microsoft hat so seine Probleme.
Und, äh, es wird ja halt immer versucht, die ganzen Geschichten, sprich Windows an sich als Betriebssystem, äh, die Geräte, die dazugehören, äh, einerseits die alle sicherer zu machen und andererseits, äh, komfortabler. Und, ich sag mal so, diese, diese ganzen Sachen, die man kennt mit, ähm, was ist das ja, Bildschirmentsperrung per Gesicht, na, oder, oder irgendwas sowas. Das ist ja halt schon, was, äh, was relativ bequem ist. Aber, wo ich mir halt immer gesagt habe, hm, wenn ich mir mal vom, äh, Chaos Computer Club so über die letzten Jahre hin, die eure Anfolge anschaue, wo dann halt so mit so einem ausgedruckten Bild so eine Kamera überlistet wurde und plötzlich der Zugang funktioniert hat, dann frage ich mich doch, ist das halt alles so, wie es sein sollte?
Und, äh, ist das halt wirklich alles so sicher, wie es halt immer behauptet wird? Und jetzt kam natürlich dieser ganz große Knaller. Es gibt ein, äh, Fingerabdrucksystem von Microsoft, was man zum Login benutzen kann. Und, äh, eigentlich möge man denken, das Ding ist sicher, weil so ein Fingerabdruck per se, der sollte ja einmalig sein.
Habe ich mir mal sagen lassen, ne, also selbst bei Zwillingen gibt es dann unterschiedliche Fingerabdrücke. Und wenn man jetzt so der Meinung ist, mit so einem Fingerabdrucksensor, äh, kann man seinen Rechner halt am besten schützen, wurde man jetzt eines Besseren belehrt, denn es wurde mit einem Raspberry, wenn ich das noch recht im Hinterkopf habe, und ein bisschen Hardware, halt dieser Fingerabdrucksensor ausgetrickst und, äh, ja, gehackt, kann man eigentlich sagen. Und dann frage ich mich halt wieder, ja, wenn halt so eine an sich sichere Sache gehackt werden kann, wie sieht das dann aus mit allen anderen, äh, Sicherheitsfeatures, von denen wir hier so umgeben sind. Und da kriege ich halt immer Bauchschmerzen und frage oder sage mir auch immer, na, nur gut, dass du halt noch nicht darauf umgestiegen bist.
Äh, ich habe letztens wieder so eine Diskussion mitbekommen, wo jemand gesagt hat, mein Passwort steht auf dem Zettel und der Zettel liegt im Safe und da kann mir nichts mehr passieren. Die, es kann nicht gehackt werden, die Cloud kann nicht übernommen werden und sowas. Und manchmal sage ich mir dann auch, ja, das ist halt gar keine so dumme Idee, wenn du das machst, weil alles das, was digital ist, ja, hat halt auch irgendwo an den Spektoren. Aber schon interessant, das ist eine sehr, eine sehr spezielle Nachricht, weil, ähm, ich sage mal so, ähm, auf der Tagesschau-Startseite oder auf der Bild.
de-Startseite hat diese Meldung ja jetzt nicht gestanden. Ähm, ich will damit sagen, ähm, bei Microsoft diese Geschichte mit dem Fingerabdruck ist ja gar nicht so eine große verbreitete Sache, die wirklich benutzt wird, oder? Also schon sehr speziell, du brauchst ja zum Beispiel einen speziellen Laptop, der dann auch diese, den Fingerabdruck, äh, Sensor hat. Richtig.
Ähm, wie es auf einem normalen Computer nachzurüsten, das wüsste ich gar nicht, ob das überhaupt geht, keine Ahnung. Es geht, ja, es gibt externe Geräte, die du zum Beispiel auch per USB anschließen kannst. Ja, aber wird halt nicht wirklich so, also die wenigsten werden das wahrscheinlich haben. Ich sage mal, bei uns in dem Normalfall, also unter uns Normalbürger nicht, ich weiß aber, dass zum Beispiel, äh, viele Behörden, zum Beispiel, äh, Bürozugangsberechtigung per Fingerabdruck haben.
Und dann wird das auch schon interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass da halt auch ein Microsoft-Betriebssystem im Hintergrund vielleicht läuft. Ja gut, die Behörden haben es wahrscheinlich noch nicht mitbekommen, das Fax ist noch nicht angekommen. Weil, weil, interessanterweise, stell mal vor, das wäre jetzt, diese Meldung wäre jetzt, äh, bei Apple gewesen. Das hätte ja gescheppert, ganz anders, das wäre auf, das wäre 20.
15 Uhr in der Tagesschau gelaufen, im ZDF wäre das gelaufen, Internet wäre voll damit, ähm, das zeigt auch mal wieder, dass, ähm, Microsoft, ähm, das ist so, anscheinend ja noch eine Baustelle und nicht ausgereift, aber anscheinend auch nicht wirklich, ähm, so verbreitet, wie man meint, ne? Nee, weil du, weil du die Geräte ja gar nicht hast. Genau, Privatanwender halt, ist halt nicht so ein Ding, ja. Weil bei Apple gehe ich davon aus, du hast beim, äh, iPad und iPhone, die, den Fingerabdrucksensor automatisch schon mit drin.
Ja, bei dem, also seit langem, also bei dem iPhone ist es ja schon lange, die Face-ID, Fingerabdruck ist da gar nicht mehr so, ähm, aktuell, das gibt's nur bei den älteren Geräten. Im iPad ja, ähm, wobei da auch die neueren Modelle auch Face-ID haben, klappt meiner Meinung nach auch deutlich besser, ähm, und schneller. Ähm, aber ich hab's zum Beispiel, ich bin ja Mac-Nutzer, ich hab eine Tastatur gerade vor mir liegen, mit einem, äh, Touch-ID-Sensor, damit verifiziere ich zum Beispiel In-App-Käufe oder so. Ah, cool.
Ja. Oder, äh, meinen PC entsperren, kann ich damit natürlich auch. Okay. Genau.
Und da kannst du einfach eine Apple-Tastatur kaufen und der Sensor ist dann in der Tastatur drin. Ja. Ist jetzt die Frage, ob man so eine Apple-Tastatur mit einem Windows-Rechner kombinieren kann? Hä.
Das weiß ich nicht. Ich weiß auch, vielleicht klappt's, aber wie man Apple kennt, klappt's wahrscheinlich nur mit Touch-ID von Apple. Ja. Mit Sicherheit.
Ja, also was ich, was ich jetzt eigentlich damit sagen wollte, also diese typischen Geräte, diese sogenannten mobilen Endgeräte, sprich, äh, Smartphones und, und Tablets, die sind ja nun auf den, auf Windows-Ebene nur nicht so viel vertreten, also Smartphones ja schon mal gar nicht mehr, die Tablets eher weniger, also es gibt zwar viele, viele Tablets dann mit einem Windows-Betriebssystem drauf, aber die halt, äh, nicht über diesen, diesen, äh, Fingerabdrucksensor verfügen, ne? Also das sind dann schon wirklich spezielle eigene Geräte gewesen. Ja. Ähm, man weiß ja halt auch nicht, ob dann die Entwicklung diesbezüglich ein bisschen zurückgefahren wurde, so nach dem Motto, es haben eh so wenig Geräte, da müssen wir halt auch nicht so viel Sicherheit reinstecken, aber gerade bei so einer Sache, was mit Sicherheit zu tun ist, denke ich mir mal immer, ist das dann doch ...
War das diese Hello-Geschichte, Windows Hello, diese ... Windows, oah, nee, das Hello, das, was war das denn jetzt schon? Ich glaube, das war dieser ... Webcam, irgendwie mit Gesichtsscan oder so?
Ja, ja, ich bin da schon, wie gesagt, alles das, was in die Richtung mit Sicherheitsfeaturen geht, was mit Webcam und Gesichtserkennung zu tun hat, habe ich peinlichst vermieden, weil ich a, keine Webcam habe und b, weil ich das halt auch nicht, nicht so, nicht so wollte, weil ich mir, also bei mir spiele dann immer so im Hinterkopf rum, wenn du dich jetzt über so ein System authentifizieren musst, heißt das ja schon mal, du musst erst mal in der Kamera grinsen, die Kamera muss dann im Profil von dir schaffen, als Grundlage dafür, dass du dich damit entsperren kannst, das heißt, deine biometrischen Daten sind irgendwo gespeichert und das möchte ich eigentlich nicht. Ja. Also ... Aber ich finde auch den Fingerabdrucksensor, das passt auch meiner Meinung nach nicht in die Microsoft-Welt rein, Weil das Problem ist ja, die Computer, die da im Umlauf sind oder Laptops, die werden ja von Tausenden von Namen produziert.
Einmal ist es Lenovo, dann, ähm, ähm, hilf mir mal. Die haben ihre Surface-Reihe, du hast IBM, also die ... Ja, aber nicht Microsoft, alles Trittunternehmen, die produzieren dann und am Ende läuft da Microsoft drauf. Mehr ist es ja nicht, ne?
Ich sag bis auf die Surface-Reihe, also Microsoft, ich gehe mal davon aus, dass sie ihre eigenen Surface-Geräte wirklich selber produzieren, denke ich mir zumindest mal. Also, ja, man weiß es nicht. Keine Ahnung, weiß ich nicht, aber, ähm, das ist ja auch nicht so verbreitet. Das Teil ist auch teuer an der Stelle.
Ich hab eins dastehen. Ja, ähm, und, ähm, als Beispiel, weil's mir jetzt einfach nur einfällt, Lenovo, es gibt ja noch mehr, ich komm nur gerade nicht auf die ganzen Namen, ne? Laptops werden ja gebaut von anderen Firmen, da wird dann halt anders drauf gemacht. IBM, Asus.
Genau. Und am Endeffekt, da arbeiten ja dann wieder zwei verschiedene Leute zusammen. Einmal halt, weil die bauen ja letztendlich, Lenovo baut ja in dem Moment den Fingerabdrucksensor. Mhm.
Und das läuft dann mit der Software von Microsoft. Mhm. Und da fängt schon wieder für mich an, wo ich sage, mh, ob die auch alle ihre Arbeit so richtig machen und so. Weil, ähm, selbst wenn das ja Software-mäßig sehr ausgereift sein sollte oder ist oder wäre, ähm, kann's ja auch noch ein Lenovo verkacken, ne?
Mhm. Dass, äh, dass das Ding dann minderwertig produziert worden ist und so weiter und so fort. Und, ähm, ich will's, ich will jetzt Apple nicht loben oder so, aber ich fühl mich als Konsument schon mal sicherer, wenn ich weiß, denen ihre Software, aber die haben auch die Tastatur dafür gebaut. Ja.
Also, ein ... Weil das dann halt alles in einer Bude dann alles über einem Dach produziert wird. Genau. Ob das jetzt auch wirklich so ist, weiß ich nicht, ne?
Das will ich damit nicht sagen, aber, ähm, ich fühl mich als Konsument einfach sicherer, wenn ich weiß, ne, das verlässt einfach nicht diesen Kreis. Das bleibt alles in denen ihrer Bappe. Verstehe ich. Ja.
Ja. Drum ist ja halt auch genau diese große Problematik, das ist das, was, äh, was mir immer so viel die Leute um die Ohren hauen, wenn ich immer sage, Microsoft bekommt's ja noch nicht mal an die Reihe, ein Update vernünftig rauszubringen, ohne dass wieder irgendein Fehler auftaucht. Und dann krieg ich halt immer ein Gäugen von meinen Kollegen, die dann sagen, ja, du musst halt auch immer im Hinterkopf behalten, das Betriebssystem von Microsoft läuft auf Rechnern von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlicher Hardware. Ja.
Und das ist halt so vielfältig, ja, das gibt's in so verschiedenen, so vielen verschiedenen Kombinationen und Konstellationen, äh, dass man das gar nicht alles unter einen Hut bekommen kann, aber, ja, ja, ja und ja, ne? Also, ich versteh, ich versteh diese Denkweise schon, aber ich find's halt immer traurig, dass halt dann irgendwas nicht funktioniert, ne? Es kann ja auch nicht dauerhaft die Entschuldigung immer sein für alles, am Endeffekt will man einfach, dass das Zeug funktioniert und, ähm, irgendwann hat man einfach, und das Problem ist, irgendwann bist du an dem Punkt, hast du Angst, Updates zu machen, weil du dann wieder denkst, oh, vielleicht klappt dann danach mein Mikrofon nicht mehr oder, oder meine Grafikkarte oder mein Spiel funktioniert nicht mehr. Dann machst du es nicht, schiebst es auf die lange Bank, aber was heißt das im Umkehrschluss?
Du bist in dem Moment nicht sicher. Updates haben ja auch einen Sicherheitsaspekt, da wird ja nicht nur was Kosmetisches eingeführt. Also, gehst du in dem Moment bewusst den Schritt, kein Update zu machen, bist aber unsicherer. Das kann ja auch nicht der Sinn sein.
So ist es aber meistens. Also, bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich sage, wenn ein Update von Microsoft rauskommt, warte ich erst mal, so diese berüchtigte Woche, 14 Tage, um halt zu schauen, wer hat sich denn draufgezogen und wer flucht denn da drüber, dann wird das als erstes auf ein Surface installiert, damit ich dann sehe, passiert jetzt irgendwas in meiner Arbeitsumgebung mit diesem Gerät, also läuft es noch oder, ja, das ist das berühmt-berüchtigte, was ist denn das da, ein Multifunktionsgerät, kenne ich nicht, will ich nicht mehr damit arbeiten, ist schon vorgekommen. Und erst wenn das alles durch ist und ich noch ein bisschen warte, dann wird das wirklich auf meinen Arbeitsrechner installiert. Das dürfte aber nicht der Way to go sein, das ist ja, ist ja deine persönliche und wahrscheinlich auch die Lösung von vielen anderen, das ist so der eigene Schutz, den man da macht, aber die gute Lösung ist das natürlich nicht.
Nee, das ist die Angst, die bei mir dahinter steckt, dass man, wenn man so ein Update macht, irgendwas Wichtiges halt nicht mehr funktioniert, was man halt braucht. Und es kann ja nicht sein, dass man dann, ich weiß, da gibt es jetzt schon wieder Leute, die sagen, ja, bevor du ein Update machst, machst du ein Backup. Also frei nach dem Spruch, kein Backup, kein Mitleid, das ist ja auch immer mein Lieblingsspruch. Das ist übrigens bei dem Update, da muss ich mal kurz einklinken, früher, ganz früher.
Man kennt ja bestimmt, man ist, man ist am Computer und alles ist in Ordnung. Abends macht man die Kiste aus, fällt die runter, die Welt ist in Ordnung, am nächsten Tag will man den PC hochfahren, boom, Blue Screen. Und man denkt so, hä, was ist denn jetzt verdammt nochmal passiert, dass auf einmal mein PC nicht mehr geht? Klar, Hardware kann abgeschmiert sein und kaputt gegangen sein über Nacht oder so, das kann passieren, kommt es ja nicht so oft vor, aber es passiert.
Aber meistens sind das Update-Geschichten, die man ja gar nicht mit, also man kriegt ja auch nicht jedes Update mit, was im Hintergrund mal durchläuft oder so. Vor allem die Standardeinstellungen bei Microsoft sind ja sowieso richtig asozial. Das stimmt. Da muss man ja besonders viel umstellen, damit sowieso nicht alles automatisiert abläuft und so weiter und so fort.
Und die meisten haben es ja wahrscheinlich auf der Standardeinstellung, mehr als wir, glaube ich, denken. Und da passiert nämlich genau das. Im Hintergrund passiert irgendein Update, wieder Hardware-Update, Treiber-Update, dies und das. Und klar, und die werden ja meistens erst drüber gebügelt, wenn die Kiste einmal neu gestartet worden ist.
Und das ist dann genau das Ding, abends klappt noch alles, man macht den PC aus, am nächsten Morgen geht man wieder dran und auf einmal funktioniert etwas nicht mehr. Weil das Treiber-Update einfach durchgeschossen ist oder verbuggt war. Und dann fragt dich jemand, was hast du gemacht? Und du sagst, na, ich hab doch gar nichts gemacht.
Und der dann sagt, ja, ja, du hast nichts gemacht. So eine Geschichte bin ich auch ganz froh. Also ich, wie gesagt, ich beschäftige mich schon ja seit längerer Zeit mit Windruss. Ich bin aber da mit Sicherheit auch kein Fachmann drin.
Und wie du gerade schon gesagt hast, die ganzen Standardeinstellungen, die sind, und da kommen wir halt wieder zu diesem Punkt, den ich vorhin angesprochen habe, man muss halt irgendwie einen Weg schaffen zwischen Bequemlichkeit und Sicherheit. Und bei vielen ist es halt so, aus meinem Bauchgefühl heraus sagt Microsoft dann immer, wir verändern das Betriebssystem so, dass es von immer mehr Nutzern, in Anführungsstrichen, problemlos verwendet werden können. Oder unterm Strich gesagt, heutzutage musst du keine Ahnung mehr von dem PC, von Software haben, um mit Windows arbeiten zu können. Ich verstehe das einerseits, weil man kann nicht von jedem Menschen verlangen, dass er sich hinsetzt und sich dann mit dieser Software beschäftigt.
Möchte ich auch nicht machen. Aber andererseits nimmt man denen halt so viel Wind aus den Segeln. Also man muss irgendwie einen Weg, ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als ich meinen ersten PC hatte. An diesen PC war MS-DOS drauf.
Das werden halt wahrscheinlich die meisten heutzutage gar nicht mehr kennen. Ich habe dazu ein Benutzerhandbuch bekommen und dann wurde mir halt gesagt, von jemandem, der es ganz nett mit mir meinte, ja, wenn du mit dem Rechner arbeiten willst, dann liest dir doch bitte erstmal das Benutzerhandbuch durch mit, was weiß ich, 800 Seiten oder sowas. Ich bin doch nicht bekloppt. Aber das musstest du dann wirklich machen, um mit dem Rechner arbeiten zu können.
Und wenn du das gemacht hast, also ich habe mir nämlich nicht 800 Seiten durchgelesen, aber ich habe mich da auch ein bisschen in die Materie eingelesen und ich sage, also heute wie damals, wenn du da ein paar Grundlagen auf dem Kasten hattest, die schaden dir nicht. Also ich kann heutzutage auch noch in Windows mal einen Cut machen, kann auf der Shell arbeiten und kann dort manuell Befehle eingeben und Windows arbeitet. Also ich brauche nicht immer Clicky Bundy. Ich kann halt noch in der so Befehlsebene arbeiten, was viele nicht können, was viele auch nicht können müssen, weil das verlangt man ja halt von niemandem.
Aber das ist halt der Punkt, wo ich sage, man muss halt irgendwo sich entweder damit beschäftigen, um sich das System so zurecht zu konfigurieren, dass es halt einem gefällt oder man muss halt das entgegennehmen, was Microsoft einfach in die Nase schmeißt. Ja, was jetzt das Beste ist oder nicht oder welchen Weg man gehen will, das, da steckt jeder selber dran, ne? Ja. Also ich habe Windows 11, wo es rausgekommen ist, mir auch mal angeschaut.
Ich bin danach halt zu Apple geswitcht, deswegen kann ich nicht mehr so viel zu Windows 11 sagen, aber ich finde, Windows 11 sieht man schon, dass die da ein bisschen, Windows 11 kam mir direkt ein bisschen vereinfacht und benutzerfreundlicher vor. Habe ich noch nie damit gearbeitet, ich habe mir bloß berichtet. Aber du kennst es gar nicht? Nee.
Ich habe ... Ich finde, die orientieren sich da schon so ein bisschen mehr Richtung Handy, würde ich fast sagen. Immer noch komplex natürlich, aber schon so optisch finde ich sehr schön, muss ich sagen, und die Einstellungen so sind schon vereinfachter dargestellt. Also da haben sie, glaube ich, gemerkt, da müssen sie auch was tun, weil die Leute und die Standardanwender werden ja auch wirklich, und das meine ich jetzt gar nicht böse, immer blöder, weil die sich weniger mit der Sache beschäftigen.
Smartphones werden sowieso immer einfacher und ist ja das ganz normale Track-and-Drop-Prinzip, draufdrücken, verschieben und so weiter und so fort, für Zoom und Scrollen, irgendwelche Fingerbewegungen, was schon Dreijährige können, die am Tablet sitzen. Und ich sage mal, früher, wer noch mit Windows XP oder so gearbeitet hat, das waren noch richtige ... Also die meisten, die kannten sich richtig damit aus. Weil du das musstest.
Es gab eigentlich nur zwei Lager. Es gab so Nerds, die kannten sich damit aus oder es gab Leute, die hatten gar keinen Computer. Und ja, und mittlerweile hat ja zumindest jeder ein Smartphone, aber es gibt immer noch sehr viele Leute, die mit einem Computer nicht richtig umgehen können. Und für die muss es einfacher werden.
Das ist halt so. Und deswegen ... Also in Deutschland hat sich ja zum Beispiel Apple nie richtig durchgesetzt bei den Computern. Das ist hier auch verbreitet, aber eher so in Branchen wie in Medienbranchen für Schnitt, Fotografie und so weiter.
Weil das ja dafür auch unheimlich gute Geräte sind. Genau. Klar, auch für Privatpersonen sind die Geräte auch gut. Teilweise sogar mehr geeignet, meiner Meinung nach mittlerweile.
Wie gesagt, ich kann jetzt nur von einem Zeitraum von den letzten zwei Jahren reden. Davor hatte ich auch Windows, aber das war kein Windows 11, sondern Windows 10, war das. Und wie davor Apple war, weiß ich nicht, keine Ahnung. Mittlerweile würde ich sagen, wenn du der Typ Mensch bist, der keine Ahnung hat und will sich um nichts kümmern und kriegst gerade so einen PC hoch und runter gefahren und du hast Angst, das Internet zu löschen, dann kauf dir ein MacBook.
Ist meine aktuelle Meinung. Weil da musst du keine Angst haben mit den ganzen Treibergeschichten und so weiter. Ich frage mich nur, bei so einem großen Unternehmen wie Microsoft, warum sie das nicht hinbekommen. Das verstehe ich wirklich nicht.
Dass das immer noch, Microsoft ist immer noch so, wo du denkst, du brauchst erstmal ein Studium. Das fängt ja schon bei den Keys an, die du brauchst. Da gibt es dann die, wie heißen die Versionen? Essential oder nee, wie heißen die?
Du hast die Home, die Professional und die... Oh, was hab ich jetzt gekauft? Hat man schon mal gehört, hat man schon mal gelesen, aber die wenigsten wissen eigentlich, wo ist da der Unterschied, wofür brauche ich das? Dann gibt's, auf einmal kostet der Key auf einer Seite nur 5,99 Euro, bei Windows kostet es 199 Euro, warum das so ist.
Kein Mensch weiß das, ja? So, bei einem MacBook, du musst dich mit dieser ganzen Sache gar nicht auseinandersetzen. Du kaufst dir das Gerät und das ist Bestandteil des Produktes, das Betriebssystem. Ein Leben lang.
Ich weiß gar nicht, haben wir jetzt zwar nicht auf der Liste stehen, aber hast du das Letztes mitbekommen, gerade mit diesen Schlüsseln bei Microsoft, was da wieder vor die Wand gefahren wurde? Ist das bei dir irgendwo noch aufgetaucht, dass die Schlüssel gesperrt wurden? Ist dir das untergekommen? Ja, ja, ja, da hab ich auch irgendwas gelesen, aber es ist nicht wirklich in meinem Gehirn gespeichert worden.
Es war ja halt so, dass Microsoft gesagt hat, also es gab ja, ein paar Jahre gab es ein neues Betriebssystem, bei Microsoft ein neues Windows und ich bin dann ja halt auch, ich bin ja selber gesprungen von Windows XP zu Windows 7 zu Windows 10 und es gab mal eine Zeit, also jedes Betriebssystem, also das muss ich ja noch früher anfangen, normalerweise hat man sich früher einen Rechner gekauft, auf dem Rechner war ein Betriebssystem drauf und da klebte hinten auf den Rechner ein Aufkleber mit einer Seriennummer und mit dieser Seriennummer konnte man, oder wurde, war halt das Windows aktiviert, also in der Berechtigung, also eine Nutzungsberechtigung, ja und wenn du halt einen anderen Rechner hattest, konntest du theoretisch mit dieser Seriennummer, die da hinten drauf stand, das Windows wieder auf deinen neuen Rechner aktivieren und irgendwann wurden dann ja halt mal Rechner so verkauft, halt ohne Betriebssystem, beziehungsweise du hast dir einzelne Komponenten gekauft, hast du ja alles selber zusammengebastelt, hast du ja dann Windows als Betriebssystem geholt, musstest du dir dann halt ein Kino zu kaufen, also ein Serien zu kaufen und konntest das dann halt drauf machen auf deinen Rechner. Und das war halt immer so, ich will jetzt mal nicht von diesen Schwarzmärkten sprechen, die es da noch alternativ gibt, aber Microsoft hat dann irgendwann mal gesagt, wir sind jetzt angekommen, das war bei Windows 7, also beziehungsweise bei Windows 10, wo die das Betriebssystem mit einem Schlag unters Volk bringen wollten und das sollte ja theoretisch das letzte Betriebssystem von Microsoft sein, also es sollte nach Windows 10 nichts mehr geben, sondern bloß immer noch Updates in einem gewissen Zeitraum. Und dann hat Microsoft gesagt, ihr müsst euch, also die Windows 7 und Windows 8 Besitzer, ihr müsst euch die Schlüssel nicht neu kaufen, ihr könnt mit eurem Betriebssystem ein Upgrade machen auf Windows 10, kostenfrei. Das sollte gehen, ein paar Monate, also man merkt das ja schon, bei Windows 7 hat das angefangen, das sollte bloß ein paar Monate geben, dann kam ja Windows 8 dazu, mit den Windows 8 Schlüsseln ging das halt auch noch und irgendwann war mal dieser Zeitraum vergessen und man konnte halt immer von 7 und von 8 auf Windows 10 ein Upgrade machen, ohne dass das irgendwie zeitlich eingeschränkt war.
Und jetzt vor ein paar Wochen ist Microsoft auf die Idee gekommen, also und man konnte dann natürlich auch nicht nur auf Windows 10 upgraden, sondern hat auch kostenfrei auf Windows 11. Und jetzt kam Microsoft von ein paar Wochen auf die Idee und hat gesagt, ja, wir machen da jetzt Schlussstrich drunter. Jetzt muss man auch dazu sagen, Microsoft hat das zwischenzeitlich so gemacht, dass dieser Schlüssel gekoppelt ist an die Hardware. Also wie das genau im Hintergrund läuft, kann ich nicht sagen, aber du kannst zum Beispiel, wenn du einen Rechner platt gemacht hast, kannst du Windows wieder aufspielen, kannst es starten, verbindest dich mit dem Internet und dann wird das Windows automatisch aktiviert, weil der aufgrund deiner Hardware und deines Kontos erkennt, dass es da eine gültige Seriennummer dafür gibt.
Also ganz kompliziert. Und jetzt hat Microsoft gesagt, naja, okay, wir machen jetzt einen Schlussstrich. Das heißt, die Leute, die von Windows 7 und 8 zu Windows 10 und 11 gekommen sind, die haben jetzt nicht mehr die Möglichkeit, das kostenfrei zu machen, also diese kostenfreie Phase, die eigentlich bloß ein paar Monate ging und ein paar Jahre gedauert hat, ist jetzt vorbei. Und wenn man diesen Schritt gegangen ist, kann man diesen Schlüssel weiter nutzen, wenn man zum Beispiel einen Rechner neu aufbaut.
Aber jetzt nachträglich von Windows 7 auf Windows 10 rumswitchen, das geht nicht mehr. Und das haben die irgendwie technisch umgesetzt. Und jetzt gab es aber die Problematik, dass wirklich jemand mit so einem Schlüssel seinen Rechner neu aufgesetzt hat und hat dann plötzlich von Microsoft die Meldung bekommen, dein Serial ist ungültig. Bitte kauf dir doch mal eine Lizenz bei Microsoft.
Das heißt, die haben irgendwo auf den falschen Knopf gedrückt, sodass die Menschen, die von 7 oder 8 auf 10 und 11 gekommen sind und bisher eine gültige Nutzungslizenz hatten, diese nicht mehr haben. Und keiner wusste warum. Und das war halt so eine Sache, wo ich gesagt habe, wie geht denn sowas? Also die haben quasi die ganzen 7 und 8 Nutzer plötzlich aus der Windows 10 und 11 Welt ausgesperrt.
Ich meine, du kommst natürlich nicht so oft vor, dass du alle drei Tage deinen Rechner neu aufsetzt. Aber wenn dann doch. Viele wissen noch gar nicht von ihrem Glück was vor. Ja, wenn dann doch, dann stehst du halt da ohne Lizenz.
Ist es denn behoben worden? Das weiß ich nicht. Es sollte behoben werden. Microsoft hat gesagt, sie nehmen sich der Sache an.
Also es ist irgendwie, ja. Bitte bleiben Sie in der Leitung. Ja. Please hold the line.
Alle Plätze sind zur Zeit leider besetzt. Die werden demnächst mit einem freien Mitarbeiter verbunden. Und so kommt das halt auch bei Microsoft vor. In die indischen oder pakistanischen Callcenter.
Oh, das habe ich auch schon. Kreditkartennummer bitte. Kann ich auch Geschichten davon erzählen. Support bei Microsoft.
Ich muss ja, also bevor du das erzählst. Ich kann dir nur sagen, überhaupt mal irgendwo an eine Stelle zu kommen von Microsoft, wo eine Nummer überhaupt steht oder ein Kontaktformular sich öffnet, wo man was wegschicken kann. Das ist schon eine Kunst für sich. Und das machen die ganz bewusst.
Du landest nur auf diesen scheiß FHQ-Seiten. Und das ist sowieso so ein Ding, was im Internet über die Jahre so entstanden ist. Das macht doch nicht nur Microsoft so. Ganz, ganz, ganz, ganz oft ist es mittlerweile versteckt, dass du irgendwo Unternehmen kontaktieren kannst.
Und es nervt wirklich. Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, wenn ich dann, ich merke mir auch solche Unternehmen, bei manchen geht es halt nicht anders. Aber wenn es Seiten machen, wo ich weiß, ich habe die Wahl, ich brauche euch nicht, ich kann auch genauso für dasselbe Geld woanders das Produkt kaufen und die machen es nicht so, dann haben die für mich auch versagt und da habe ich keinen Bock drauf. Weil ich fühle mich da dann auch im Endeffekt verarscht.
Weil der Kundenservice in Deutschland immer mehr im Bach runtergeht. Weil genau das, was du gesagt hast, das findet man halt auch wunderschön bei Amazon, wenn es halt irgendeine Problematik gibt, was ja halt ab und zu mal vorkommt bei Amazon. Versuche ich das halt am liebsten über den Chat zu klären, weil da hat man dann letztendlich immer noch ein bisschen was, wenn man einen Screenshot macht, in den Händen. Also früher war das mal so, dass man nach einem Chat mit Amazon, mit einem Amazon-Mitarbeiter ein Chatprotokoll bekommen hat.
Das gab es dann plötzlich nicht mehr. Seitdem es das nicht mehr gibt, mache ich mir immer einen Screenshot. Ist aber wahrscheinlich auch hinfällig, weil ich dann auch schon mal so eine Aussage bekommen habe, wie, ja, das hätte ihn der Mitarbeiter gar nicht sagen dürfen. Ich sage, ja, ich habe es doch hier aber schriftlich.
Hier ist doch dieser Screenshot von diesem Chat, was der Mitarbeiter mir gesagt hat. Ja, interessiert uns nicht. Aber genau so ist das halt auch bei Amazon, dass du halt über zwei Ecken und du musst halt wissen, auf welche Knöpfe du drücken musst, um in diesen Chat dann zu kommen. Ansonsten wirst du dann nur durch die FAQ weitergeleitet, ja.
Klick hier, klick da, ist da, ja, nein, brauchen sie, ja, nein. Wobei ist bei Amazon, aber meiner Meinung nach, da muss ich jetzt mal in Schutz nehmen, ich finde, da geht's noch. Also klar, die haben auch, gerade wenn es so um Rücksendegeschichten geht, landest du dann irgendwo immer in so einer Spirale. Aber, ähm, schon, schon ein Button danach, äh, da kommst du dann aber auch zum Kundenservice.
Ja. Und ich muss sagen, wenn du da mal ankommst, dann helfen die dir ja auch. Also der Kunde ist bei Amazon zumindestens noch König, ähm, kann auch sein, dass ich das schon gar nicht, weil ich bin Amazon-Retouren-Profi, das muss ich an der Stelle auch sagen, ähm, ich kenne mich halt super aus da und vielleicht bin ich auch schon blind, ne, und der, der normale Mensch, der, ähm, der sucht vielleicht doch länger, kann sein, ähm, aber es gibt schon Beispiele, die sind weitaus schlimmer. Ja, also, äh, teilweise auch haben die wirklich überhaupt keine Möglichkeit mehr, äh, anzurufen.
Ist mir auch aufgefallen, immer mehr Seiten, du hast gar keine Telefonnummer mehr, du kannst nur noch mit denen, äh, per E-Mail kommunizieren. Ja. Teilweise auch gar nicht mit einer normalen E-Mail, sondern wirklich nur mit einem Formular dann. Mhm, das habe ich vorhin durch.
Und das ist schon sehr mühsam, sehr, sehr mühsam ist. Mhm. Ja. Und auch bis zu zehn Tage überhaupt mal warten, bis man überhaupt mal die erste Antwort bekommt oder so, mittlerweile auch normal geworden.
Und dann, und dann kommt noch so eine generierte Antwort. Was, die gar nicht auf der Hand sind. Ja, also, da kriege ich wirklich eins. Ich lebe die KI.
Ich lebe die KI. Ja, aber das war, bevor KI überhaupt mal, äh, eine Rolle gespielt hat in Deutschland, gab er da schon mit diesen vorgefertigten Antworten. Weil du, weil du gerade, oder weil wir jetzt gerade bei Amazon hängengeblieben sind, äh, können wir ja mal so flugs zum nächsten Thema übergehen, was ich bei mir auf der Liste weiter unten habe, nämlich Überlastung bei Hermes. Äh, also Hermes als Versandservice, muss ich ja sagen, habe ich bei mir immer gewählt, um bei Amazon was zurückzuschicken.
Weil der Hermes Shop bei uns gleich um die Ecke ist. Äh, ganz liebe, nette, freundliche Menschen. Und, da bin ich einfach hingestolpert. Und die haben auch, äh, coole Öffnungszeiten.
Also, das ist halt auch im Shop in so einem Getränkeladen drin. Das heißt, die machen, ich glaube, frühs um acht auf und haben dann bis 18 Uhr offen. Also, da ist man halt nicht gedrängt. Unsere Postfiliale hingegen im Dorf, äh, die hat noch ein paar Stunden am Tag auf und auch nur nachmittags.
Äh, da, da, da komme ich halt nie hin. Und, äh, es gab, ähm, mal eine Zeit, dann hast du bei Amazon, bei der Rücksendung, konntest du halt immer so an, ankreuzen, wie du zurückschicken willst. Also, willst du, also willst du mit Hermes zurückschicken, willst du mit, was weiß ich, UPS zurückschicken oder mit DHL, ähm, willst du es dir abholen lassen, willst du dir in Rücksende, ähm, Dings ausdrucken oder willst du in QR-Code haben? Naja, was es da nicht noch alles für Möglichkeiten gibt.
Und ich hab dann in letzter Zeit halt immer sehr gerne genutzt, halt zum QR-Code, hab dann mein Zeug ins Paket geschmissen, Paket zugeklebt, bin zu meinen Hermes-Menschen getackelt, also zu diesem Hermes-Shop getackelt, hab mein Smartphone vorgezeigt, hab gesagt, hier, äh, Retoura, einmal QR-Code. Bitte scannen, da haben die das gescannt, bup, die haben einen Off-Kleber ausgedruckt, alles super, alles Palette, alles schön. Und, äh, vor einigen Monaten hat wahrscheinlich, äh, Amazon dieses ganze System umgestellt und somit kann ich per QR-Code nur noch bei DHL abgeben, was aber schlecht geht, weil halt DHL nur ein paar Stunden, also Post, äh, weil die halt nur ein paar Stunden am Tag offen haben. Also, druck ich jetzt wie früher diese Adresse oder, ja, diese Adressetiketten aus, kleb die bei mir aufs Paket drauf und geb die bei Hermes ab.
Also, das geht noch, ja? Das geht noch, ja. QR-Code geht nicht mehr, aber manuell ausdrücken geht als Versand. Das geht, als Option ist das noch da.
Oder halt alternativ abholen lassen, aber, äh, nee, das mach ich nicht, weil ich kenne diesen Hermes-Fahrer bei uns, äh, ziemlich gut und den möchte ich das nicht noch zumuten, ich weiß, dass der genug zu tun hat. Und so erging es mir, dass ich halt ein Paket zurückschicken musste und ich habe mir, jetzt muss ich schwindeln, ich glaube entweder Donnerstag oder Freitagabend diesen Rücksendeschein ausgedruckt, bin aber erst Montag, äh, Vormittag zu Hermes gegangen. Die haben den eingescannt und haben gesagt, nee, äh, der Schein ist nicht mehr gültig. Ich sage, wie, wie jetzt, der Schein ist nicht mehr gültig?
Nee, den können wir nicht einlesen, wird immer als ungültig angezeigt. Und da habe ich dann mit den Menschen dort geschwätzt und da haben die gesagt, ja, diese Scheine gelten entweder nur noch 24 oder nur noch 48 Stunden. Und da habe ich gesagt, naja, ist ja blöd, wenn ich mir Freitagabend so einen Schein ausdrucke und dann ist Wochenende und dann ist Montag, das sind ja die 48 Stunden auf jeden Fall vorbei. Sag ich, naja, tut mir leid.
Okay, bin ich wieder nach Hause gedackelt, habe mir dann über den Support einen neuen Schein geholt, habe den draufgeklebt, bin wieder zurück zu Hermes. Da sagen die, na, tut mir leid, wir können keine Pakete mehr annehmen, das Lager hat gerade angerufen, die sind überfüllt. Ich sage, ist das jetzt dein Ernst? Jo.
Ich sage, okay. Ich sage, was machen wir denn dann jetzt? Sag ich, naja, musst du halt morgen früh wiederkommen. Ich sage, alles klar.
Und dann war ich schon an der Tür und da sage ich, hey, hey, aber wenn ich morgen früh wiederkomme, da ist doch der Schein wieder abgelaufen. Dann sagt der, ja, kann passieren. Ich sage, boah, ich sage, du treibst mich in den Wahnsinn. Dann sagt er, ja, wann hast du denn den gemacht?
Ich sage, 15 Uhr. Sag der, ja, da kommst du gleich morgen früh vorbei. Das sind halt diese 24 Stunden noch nicht rum. Ich glaube, es sind 24 Stunden.
Und dann machen wir das. Und im nächsten Früh bin ich dann freudestrahlend hin. Ich sage, hier, dritter Versuch, da hat es auch geklappt. Ein paar Tage später habe ich wieder was zurückgeschickt über Hermes.
Genau das gleiche Spiel wieder. Also, Lager sind überfüllt. Wir können keine Pakete mehr annehmen. Und da habe ich mir auch so gedacht, boah, Mensch.
Es war okay. Es war jetzt hier so diese Black Friday, Saturdays und was weiß ich nicht. Week, Dingsda, Boomsta, Wochenende, Schlag mich tot. Und ich hatte mit dem Hermes-Fahrer schon mal gesprochen gehabt.
Also, der bei uns auch direkt ausliefert. Und der hat gesagt, ja, diese Black Week hat mittlerweile einen höheren Rang beim Versand von Waren als Weihnachten. Und das muss wohl Hermes völlig aus den Socken gehoben haben, sodass die halt so viel in ihrem Lager hatten, dass die nicht mehr ordentlich die Pakete annehmen konnten. Das fand ich schon halt ganz interessant.
Wie kommen die Pakete denn bei dir an? Auch mittlerweile über Amazon selber oder werden die bei dir immer noch mit Hermes und DHL? Es kommt drauf an. Also, vom Grundsatz her werden die direkt über Amazon ausgeliefert.
Was ich auch total genial von der Seite her finde, weil Amazon halt nicht vormittags 10 Uhr bei dir auf der Matte steht, wo die meisten Menschen eh nicht da sind, sondern die kommen ab 18 Uhr. Fand ich immer cool. Ich meine, für die Leute ist das natürlich total scheiße, für die Arbeitszeiten. Also, bei uns kommen die ja nachmittags.
Ich glaube, also, ich bin mir da jetzt nicht sicher, ob die erst um 18 Uhr bei dir kommen, weil die denken, wir fangen später an und die Leute sind dann zu Hause. Kann auch sein, dass der Typ trotzdem um 7 Uhr morgens angefangen hat, nur dass du halt erst um 18 Uhr dran warst. Da wäre ich jetzt vorsichtig. Dann liege ich auch auf so einer Tour.
Ja, dann liege ich auch auf so einer Tour. Weil ich glaube eher, es geht in die Richtung. Das sind schon richtig arme Schweine, die so viele Pakete ausfahren müssen. Du bist dann halt einfach nur irgendwo da, wo du halt eher so am Ende, genau, der Letzte oder hoffentlich nicht die Mitte.
Nee, nee. Aber, also, ich kann sagen, ich bekomme es immer mit. Also, bei uns liefern die mittlerweile seit ein, zwei Jahren auch fast ausschließlich nur noch aus. Ganz, ganz, ganz.
Also, von 20 Bestellungen kommt eins vielleicht noch mit DHL. Das war es dann aber auch schon. Der Rest kommt direkt selber über Amazon. Und ich kriege immer so eine Benachrichtigung, dass es so gegen 10, 11 Uhr losgeht mit der Tour.
Und dann dauert es dann nochmal so drei, vier Stunden, bis ich dann dran bin. Ja. Ja, also, deswegen weiß ich, also, die fangen bei uns jetzt so gegen 11 an oder so. Oder 10, keine Ahnung.
Vielleicht fange ich auch früher an und das System gibt mir erst später Bescheid. Ich weiß es nicht. Die waren auch schon morgens da, mal nachmittags. Aber ich glaube, dass die bei dir abends kommen, ist jetzt nicht der Grundsatz, dass die erst nachmittags um 15, 16 Uhr anfangen.
Glaube ich nicht. Dann freue ich mich einfach darüber, dass ich einfach der letzten Jahrrunde bin. Genau. Aber eins muss ich sagen, mit Amazon klappt es bis jetzt am besten.
Finde ich jetzt. Meine Erfahrung, da können wir ja auch mit den Zuschauern, bestimmt könnte man so viele Storys erzählen, reingekackt hat jeder schon mal. Nur, bei Amazon finde ich ganz witzig, die rufen mich jedes Mal an, wenn ich nicht zu Hause bin. Jo.
Das habe ich dann immer an einen Anruf und mit 0, 3, 0 fängt das an. Ja. Also 0, 3, 0 ist verliebt. Oder sogar Ländervorwahl, 3, 3, 0 gibt es nicht Ländervorwahl überhaupt, 3, 0, keine Ahnung.
Auf jeden Fall. Ich weiß immer, das ist Amazon und dann ruft der Fahrer über sein Handy an. Das läuft dann irgendwie über den Server von Amazon, deswegen immer so eine komische Nummer. Und ja, dann sagt er, ja, ich bin da, kann ich zu Hause.
Und dann, weil die, ich habe mal gehört, wenn du nicht zu Hause bist, das ist richtig assig. Dann müssen die wiederkommen. Die können ja nicht sagen, lege ich hin oder so. Nee, nee, die haben ja nichts.
Die haben ja keine Boxen. Genau, und die müssen dann, dann heißt tatsächlich, ja, dann fahr jetzt weiter und dann musst du später nochmal wiederkommen. Oh, ich bin jetzt, ich müsste mal jetzt schwindeln. Ich glaube, die geben das bei uns sogar bei einem Nachbarn ab, wenn wir nicht da sind.
Ja, klar. Das sind natürlich alles Möglichkeiten. Aber wenn diese Chancen nicht gegeben sind, dürfen die, ich meine, die legen bei mir meistens trotzdem einfach hin. Das ist aber, aber das ist natürlich dann alles zum Nachteil von dem Fahrer, ne?
Wenn ich dann sagen würde, das ist nicht gekommen, dann wird wahrscheinlich der Fahrer am Ende das alles von seiner Kohle abgezogen bekommen oder so. Deswegen mache ich das auch nicht, aber deswegen rufen die ja halt auch an, weil die wissen, ey, ich muss das erstmal so hinbekommen auf legalem Weg, sonst habe ich ein Problem. DHL hat ja seine Filiale, da liefern sie St. Hermes genauso.
Alle eigentlich. Genau, und die, und das, da merkst du schon den Druck, ne? Also unser Vorteil als Kunde ist wieder der Druck für die Fahrer, ähm, und die rufen dann an. Das, äh, meistens, ähm, konnte ich dann immer sagen, du, pass auf, ich bin grad am Einkaufen, ich bin in zehn Minuten da.
Und dann hat er gesagt, ja, dann komm ich in einer halben Stunde nochmal wieder, weil er dann eh noch in demselben Stadtteil war. Äh, dann ist das ja nicht so schlimm. Ähm, und wenn ich weiß, ich, aber man muss bei Amazon aufpassen, die sind so schnell mit dem Versenden, ähm, du musst wirklich schon beim Bestellen gucken, äh, bin ich morgen überhaupt zu Hause? Das ist, das ist halt immer so im Punkt, ich sag mal, einerseits freut mich das, andererseits hab ich da schon echt Hass geschoben.
Ja, du kannst die Pakete nicht, äh, nicht, nicht, nicht leiten und nicht stellen und nicht, äh, programmieren halt. Ja, ne, klar, du bestellst, also ich bestell dann und dann steh dann da, eine voraussichtliche Lieferung in vier Tagen und sag ich, okay, passt doch alles. Und dann, und das ist ja das Schlimme, du bekommst ja dann nicht so zwingend ein gleichmäßiges Update von den Sendungen, sondern meistens ist dann so. In Zustellung.
Frühs, genau, ihr Paket ist in Zustellung. Wir, ne, da kommt immer noch, hallo, es hat doch, äh, wie war das, wir sind schneller als gedacht oder sowas oder ihr Paket kann eher zugestellt werden als gedacht. Ähm, wir kommen heute, ne? Und das ist dann so eine E-Mail, die dann frühs so um zehn, ja, hast recht, richtig, da bekomme ich halt immer diese komischen Mails.
Und dann, äh, kommt dann nochmal irgendwie so der ungefähre Zeitraum, wann die da sind. Aber da hab ich auch gedacht, ach, weißt du, dann. Ja, es ist, es ist schon lustig, es ist ein Luxusproblem. Ich bin, ich bin ja Prime-Kunde und, ähm, die meisten Sachen sind ja wirklich, wenn du die, äh, wenn ich die heute bis, keine Ahnung, äh, 18 oder 20 Uhr bestelle, kommen die morgen, spätestens übermorgen.
Ja. Und, ähm, das Problem ist, du willst ja manchmal bestellen, weil der Preis vielleicht auch stimmt. Und dann weißt du aber, ja, aber ich bin ja morgen gar nicht da, ich bin arbeiten. Die meisten Menschen sind ja tagsüber nicht zu Hause.
Das ist ja der springende Punkt. Genau, und dann, und dann, und dann denkst du so, ja, aber dann kann ich ja heute gar nicht bestellen, wenn's morgen kommt. Ich hab erst übermorgen frei. Also, kann ich eigentlich streng genommen erst übermorgen bestellen.
Also, ich muss einen Tag später bestellen, damit ich überhaupt dann zu Hause bin. Dann ist das Angebot weg. Genau. Kann natürlich passieren.
Und, ähm, und ich will natürlich auch nicht, dass die Sachen dann einfach vor die Tür gelegt werden und so. Und, äh, ja, ist, also am flexibelsten für mich persönlich ist DHL, weil da kann ich wunderbar die Sendungen leiten. Bei Hermes geht's auch. Auch nicht immer.
Ich hatte schon DHL-Sendungen, wo halt dieses, dieses Feld mit, äh, Zustellungstermin selber bestimmen ausgekaut war. Ja, hatte ich auch schon. Ich glaub, das liegt dann aber daran. Ja, ich vermute mal, das sind dann, ähm, ähm, ähm, so, so große Firmen, die kriegen ja sowieso andere Konditionen bei diesen Frankierungen.
Die kaufen die Marken ja in, also, die lassen ja richtig viel Geld. Ich denke mal, da gibt's bestimmt auch noch so verschiedene, äh, Preismodelle bei denen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Dass die sagen, pass auf, ihr zahlt einen Euro weniger oder so und dafür habt ihr, äh, weniger, ähm, Flexibilität und Optionen.
Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Ich hab das auch schon gehabt, dass du die gar nicht erst so eine Filiale leiten konntest. Ich konnte, bei manchen kannst du auch keinen Ablageort wählen. Das geht gar nicht.
Ne? Oh, aber das hat auch nix mit dem Wert zu tun. Also, man könnte ja jetzt sagen, ja, vielleicht liegt das daran, bei so höherwerteren Dingen geht das dann nicht. Aber, ne, ich, also, die haben auch schon eine tausend Euro Kaffeemaschine einfach, äh, hingelegt.
Äh, aber machen Geschiss bei einem 5-Euro-Produkt. Also, ist schon alles querbeet gewesen. So kann man das nicht sagen. Manchmal, ähm, aber wenn wir grad schon mal ein Thema sind, bei DHL, muss ich sagen, ähm, klappt's von allem noch am besten.
Gut, steckt auch am meisten Geld drin in dieser Firma, glaub ich. Ähm, aber, jetzt hab ich kurz den Faden verloren. Ähm, die, die DHL-App funktioniert dafür umso weniger. Die hat, jeden Tag hat die Störung, die DHL-App.
Komisch. Naja, doch, ab und zu gucke ich da mal rein. Ja. Ja.
Aber ich bin noch mit viel, viel, also, bei mir ist fast so gut wie jeden Tag ist irgendwas, äh, unterwegs an mich. Das muss ich auch an der Stelle sagen. Ähm, und Amazon kann ich ja noch sagen, das weißt du gar nicht. Ähm, ich hab mal über Amazon gearbeitet.
Oh! Im Lager. Heidewitzka? Im Lager, ja.
Oh, da müssen wir ja eine eigene Sendung drüber machen. Ja, ich war mal Picker. Das ist? Picker mit P, ne?
Jetzt nicht verwechselt. Ich war mal Picker. Das ist eine Berufsbezeichnung. Bei Amazon ist ja auch alles Englisch, weil es ein amerikanisches Unternehmen ist.
Dürfen die also? Ähm. Das ist richtig. Picker.
Ich war derjenige, der wirklich da in diesem riesen Lager wie ein Einkaufszentrum umgelaufen ist. Du hast was bestellt. Der Andi hat eine Bestellung aufgegeben. Boom, mein Scanner hat gedüdelt und dann bin ich da losgezogen und bin einkaufen gegangen für dich.
Weißt du, das Thema hatte ich gestern, weil ich gesagt, habe, ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass das Menschen machen. Es gibt schon Lager, da fahren auch Roboter rum oder so, aber Menschen sind manchmal noch produktiver als Maschinen. Also da ist wirklich, du hast wirklich ein Großlager, wo Menschen drin rumfahren? Ja, bei den meisten sogar noch.
Okay. Also ich würde mal sagen, gut, ich meine, das ist jetzt schon, also das war 2013, wo ich bei Amazon gearbeitet habe und auch nur drei Monate. Ja, ist ja egal, aber du hast Erfahrung gesammelt. Genau, gut, also mein Stand ist von, also von vor zehn Jahren, wobei ich behaupten würde, da arbeiten immer noch unfassbar viele Menschen, weil die einfach auch flexibler sind und die Qualität besser überprüfen können.
Bei Amazon musst du es so vorstellen, also mein Scanner, ich habe so einen Scanner in der Hand und bin dann auf Shoppingtour gegangen und habe dann die Ware gesucht, die du bestellt hast. Dann hat mir das gesagt, in dem Gang, in dem Regal. Hast du da ein Fahrzeug gehabt? Oder bist du gelaufen?
Du bist zu Fuß, du bist zu Fuß am Tag so um die 20 Kilometer gegangen. Und wo tust du die dann rein? Du hast so wie so einen Einkaufswagen, so mit zwei Etagen, so, da kommen Körbe rein und da tust du die Sachen dann reinlegen. Okay.
Und wenn deine Bestellung fertig ist, kommt dieser Korb dann einfach aufs Laufband und dann machst du weiter. In der Mitte sind dann so Laufbänder, ne, da legst du dann einfach den Korb rein. Und du musst halt, bevor du diesen Artikel, also du gehst erstmal auf die Suche zu dem Artikel, dann hast du den Artikel gefunden, die haben ja chaotisches Lagerprinzip, sagt dir das was? Ja, also wie zu Hause.
Ja. Also in einem Fach, da kann eine Salatschüssel liegen, daneben liegt ein iPad und da in dem Fach liegt aber auch noch eine Packung Snickers oder so. Also das ist nicht nach Themen oder so sortiert oder Elektronik oder so, sondern chaotisch. Damit man auch nicht so viele Sachen verwechseln kann, das ist der Grund.
Erstmal, beim Einlagern braucht man sich keine Gedanken machen, wo muss das jetzt hin, sondern du kannst einfach irgendwo, wo frei ist, der PC sagt dir natürlich, da ist frei, da kannst du es reinlegen. Und der Computer versucht immer, Verdopplungen zu vermeiden und nicht nur den exakten Artikel, das sowieso überhaupt nicht. Es darf niemals dasselbe Produkt in einem Fach liegen, wegen der Verwechslungsgefahr. Du weißt ja selbst, iPads, die sehen gleich aus, unterscheiden sich am Ende vielleicht nur von der Farbe oder von der Gigabyte.
Genau, und damit das nicht passiert, dürfen niemals selbe Produkte in einem Fach liegen und aber auch nicht Elektronikgeräte zum Beispiel, versucht man dann zu vermeiden. Also Produkte, die sehr ähnlich sind, wie zum Beispiel Handy, selbst wenn es ein iPhone ist oder ein Samsung, zwei völlig verschiedene Geräte, aber es sind nun mal Handys. Aber die Idee, die dahinter steckt, die ist ja clever. Natürlich, da haben sich sehr schlaue Gedanken, sehr schlaue Menschen mal Gedanken gemacht und ja und genau, das wollte ich erzählen und dann holst du dieses Produkt also in die Hand und dann musst du dieses, ich glaube, vier Augenprinzip oder Viereckprinzip, ich weiß nicht mehr, zehn Jahre her, du lernst das und dann musst du den Artikel rausholen, darfst den nicht einfach in deinen Korb legen, sondern du musst den wirklich einmal komplett durchdrehen, in alle Richtungen untersuchen, ob er in Ordnung ist oder ob er beschädigt.
Weil wenn die Verpackung schon beschädigt ist, sofort aus dem Verkehr gezogen hat man noch selten, dass bei Amazon was kaputt ankommt, das liegt halt unter anderem schon an dieser Qualitätskontrolle und Maschinen tun sich, Maschinen sind produktiv, Maschinen sind schnell, ja, aber Maschinen sind natürlich so ein Mensch, du kannst einen Mensch nicht so ersetzen mit seinen Augen oder mit so dieser, mit dieser Hemmschwelle, was geht bei einem Kunden noch durch oder was nicht? Weil die ganze Sensorik fehlt, ja. Genau, als Mensch kannst du sagen, oh, dir ist ein ganz, ganz kleiner Kratzer in der Verpackung, würde keine Sau sehen oder beanstanden, könntest du nehmen, aber wenn da ein Riss ist oder eine Beule schon eher, das ist so eine Abbiegungssache und Maschinen können ja unheimlich schlecht abwägen, ne? Genau, und deswegen arbeiten noch so viele Menschen bei Amazon.
Mensch, jetzt habe ich viel weit ausgeholt, aber das wollte ich damit sagen. Ja, aber war eine coole Zeit, muss ich sagen und ich kann nur für drei Monate sprechen, aber so schlecht ging es da einem gar nicht, muss ich sagen, weil man ja auch viel hört, Sklavenarbeit und schwierige, naja, also klar als Leiharbeiter ist das nochmal was anderes, aber wenn die direkt da angestellt ist bei denen, für viele kann es auch eine Chance sein. Ja, ich muss ja hier mal einkritschen, ich habe ja bei mir hier um die Ecke, da hatten wir ja schon mal so ein bisschen anklingen lassen, als das Mikrofon aus war, ich wohne ja hier in der Nähe vom Flughafenhalle Leipzig und das ist ja nun, ich glaube, eines der größten Umschlagplätze von Deutschland irgendwie, also dort sind alle großen Dienste, dort ist Amazon, dort ist DHL, also alle großen Paket- und Versanddienste sind dort, inklusive mit großen Lager und sowas. Und wenn ich dann halt so einen Kontakt mit den Leuten habe und viele, also von außen wird dann halt immer gesagt, ja und Streiken und schlechte Arbeitsbedingungen und sowas alles, aber die Leute, von denen ich das gehört habe, die dort arbeiten, die haben immer gesagt, ja jetzt kommen halt diese Deppen von der, was ist das nicht, von der Gewerkschaft und die erzählen uns immer, dass wir streiken sollen, wir wollen einfach nur unsere Ruhe haben und dort arbeiten.
Wo ich mir sage, hm, von der Seite beleuchtet das keiner, also die haben halt auch das bestätigt, was du gesagt hast, so schlecht geht's denen dort gar nicht, also sicherlich gibt's halt auch Ausnahmen und sicherlich kann man das halt auch irgendwann irgendwo mal auf die Spitze treiben. Und Leute jammern ja auch immer, also ich, ich bin, genau, da kommen wir bestimmt irgendwann auch nochmal quer, ich reise es nochmal kurz hier an, ich selber arbeite ja bei der Bahn und ich, ne, also wir sind ja auch immer am Streiken. Jetzt hast du dich aber geoutet. Und genau.
Brauchen wir jetzt gar nicht so tief eingehen, ich will damit nur sagen, wir sind gut da drin, uns zu beschweren und alles ist scheiße und jeder jammert ja irgendwo immer rum, aber wenn man mal wirklich überlegt, in den meisten Fällen kann man immer noch sagen, so schlecht geht's uns ja nicht. Und das geht in vielen Bereichen so, ne, wir sind alle momentan schlecht drauf und finanziell ist alles teurer geworden und so weiter und es gibt, aber es gibt durchaus Jobs, wo, da sind wirklich Probleme. Da sind wir, wo wir jammern, glaube ich, das sind Luxusprobleme, genau. Aber der Mensch ist so, der Mensch muss sich immer beschweren und nicht nur der Mensch, vor allem der deutsche Mensch.
Das ist wirklich so. Die Deutschen sind sehr gut da drin, immer zu jammern und zu beschweren und ja, das ist so, das ist so ein Vorurteil. Das ist kein Vorurteil, das ist so. Genau, das ist ein Vorurteil, was mal stimmt.
Ja, ja, okay, das ist richtig, ja. Ich kann mich jetzt nämlich auch gleich mal beschweren, wenn wir nämlich im Thema mal ein bisschen schwenken wollten, mit mal hier mal unsere Punkte abarbeiten. Ich glaube, wir müssen dann eh noch ein bisschen achten. Beschwerde, Beschwerde.
Ich bin ja seit einiger Zeit so ein Besitzer, so ein komischer, einer sogenannten Action Camp. Hersteller DJI, Modell Osmo Action 4, nennt sich dieses kleine Gerät. Eine supergeile Kamera, mit der ich schon viel Spaß hatte. Gibt natürlich auch GoPro und Insta360.
Ja, richtig, richtig. Das sind halt diese harten Konkurrenten dazu. Ich bin mit Absicht zu Osmo Action gewechselt. Also, was heißt gewechselt?
Stimmt gar nicht. Ich habe mir die mit Absicht geholt. Ganz einfach, weil nach langer, langer, langer Recherche unterm Strich rausgekommen ist, dass die technisch einen Tacken besser war als die damals aktuelle GoPro und dafür noch viel günstiger. Und da ich damit noch keine Erfahrung hatte, habe ich einfach gesagt, ja, das Ding kann man sich kaufen.
Ich weiß gar nicht, wo ich die gekauft habe. Bei welchen. Es kann auch sein, dass ich die direkt über Amazon bestellt habe. Ich weiß es gar nicht mehr.
Dann kannst du halt mal testen. Also, ich muss sagen, bei solchen Sachen hole ich mir die auch halt lieber bei größeren Unternehmen, um die testen zu können. Wenn ich dann feststelle, das ist nicht so, dass, was du dir vorgestellt hast, dass man die halt auch kostenlos zurücksenden kann. Also, nicht so wie zum Beispiel beim Mediamarkt, der dir dann halt Steine im Weg legt.
Und vor allem auch unproblematisch. Unproblematisch. Weil es gibt so, bei Amazon hast du ja dein Geld schon zurück, da ist das Paket bei denen noch nicht mal angekommen. Ja.
Bei so Otto zum Beispiel, die brauchen erst mal fast eine Woche, glaube ich, um überhaupt mal deine Rücksendung zu bearbeiten. Und dann landet das irgendwie auch noch erst auf deinem Kundenkonto. Und dann musst du die Auszahlung auf deinem Bankkonto auch noch mal separat beantragen oder so. Ein Beispiel von vielen.
Genau das, was du gerade gesagt hast, das habe ich heute durch. Mit Otto? Genau. Wir machen noch einen kleinen Schwenker.
Wir kommen zu Otto. Da kann es wenigstens keine Schleichwerbung vorbeifeln, das haben wir alle genannt. Richtig. Ich hatte mir Schuhe gekauft.
Und diese Schuhe habe ich drei Monate getragen. Und danach sind die nicht auseinandergefallen, sondern die Sohle war durch. Durch. Da war kein Profil mehr unter der Sohle.
Und das waren halt Essex. Ich will jetzt nicht irgendwie, ja Schleichwerbung will ich nicht machen. In einer gewissen Art und Weise halt auch schon Marken, Schuhe. Aber Sohle war durch.
Und wie gesagt, nach drei Monaten kann das nicht passieren. Und da habe ich dann Support von Otto angeschrieben. Und habe dann, das so gesagt, die Problematik so beschrieben, habe gesagt, ja, wie verfahren wir denn jetzt weiter? Wie soll es denn jetzt weitergehen?
Und dann haben die gesagt, ja, die haben sich dann gemeldet nach, ich weiß gar nicht, vier Tagen oder fünf Tagen oder sowas. Also es hat schon ein bisschen gedauert. Also schriftlicher Verkehr meinst du jetzt? Ja, ja, per E-Mail, per E-Mail habe ich dann mit denen geschrieben.
Und da haben die gesagt, ja, zurückschicken, wenn es geht, im Originalkarton. Wir machen in Rücksende Bescheid für sie fertig, kriegen sie zugeschickt. Ein paar Sekunden später, hätte ich fast gesagt, ein paar Minuten später, habe ich von der nächsten Abteilung die nächste Mail bekommen mit dem Rücksende-Schein. Das ist dann super gelaufen.
Draufgeklebt, zurückgeschickt. Und dann war erst mal Ebbe. Da hat sich nichts mehr getan. Und da habe ich die dann angeschrieben.
Und habe gesagt, hier, wie sieht es aus? Ich habe dann und dann das Paket hingeschickt. Die Ware ist schon nachweislich eingetroffen bei Ihnen. Wie sieht das jetzt mit der Bearbeitung aus?
Da war erst mal wieder Ruhe. Na, nach ein paar Tagen kam dann die Mail mit einer Entschuldigung. Ach ja, sorry, wir haben gerade hier so ziemlich viel zu tun im Support. Ist bearbeitet alles.
Geld wurde zurückgezahlt. Da habe ich gedacht, okay, alles klar. Da muss aber irgendwas schief gelaufen sein, weil ich habe gerade aufs Konto geguckt, da war noch kein Geld da. Und durch dummen Zufall habe ich dann das Kundenkonto aufgemacht bei Otto.
Und da war das halt auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Das, was du gerade gesagt hattest. Genau, die Erfahrung habe ich für mich. Genau, genau.
Ja, ich habe dieselbe Erfahrung gemacht. Und es sagt dir keiner. Ja, und da habe ich gedacht, ha, wieso ein Kundenkonto? Na, okay.
Dann wird das wieder ausgibst. Es war zumindest auf dem Kundenkonto drauf. Dann habe ich mir gedacht, na gut. Dann schreibst du die netten Leute vom Support nochmal an.
Und habe dann gesagt, hier, liebe Leute, recht herzlichen Dank. Ist auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Lief alles super. Überweist mir das doch bitte auf den Weg, wie ich euch das gezahlt habe.
Also auf die Bankverbindung, mit der ich die Schuhe gekauft habe. Bitte überweist mir das auf diesen Weg zurück. Bup, E-Mail losgeschickt. Antwort kam.
Nee, das geht nicht. Bitte teilen Sie uns die Bankverbindung mit, an die das überwiesen werden soll. Ja. Musst du denen tatsächlich mitteilen, ja.
Stimmt. Und da musste ich dann, und das ist das, was mir schon wieder Bauchschmerzen gemacht hat, da musste ich dann per E-Mail meine Bankdaten hinschicken. Ja. Also mit allen, also mit Kontoinhabern, mit IBAN, mit BIC.
Hm. Aber anders geht's nicht. Anders komm ich an mein Geld nicht ran. Ja.
Ja. Und das hab ich vorhin gemacht. Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange das dauert, bis ich mein Geld wieder habe. Gut, sobald die jetzt bearbeitet wurden, geht das schon sehr schnell.
Ähm, aber es ist ein absolut unnötiger Weg zwischen Step, der da drin ist. Der, ähm, und, ähm, klar, Amazon macht's ja genau andersrum. Amazon fragt dich das vorher einfach. Ja.
Und, ähm, und dann nimmt das alles seinen Lauf. Und das halt auch ultraschnell, ne. Gut, es muss natürlich nicht überall so schnell laufen wie bei Amazon. Amazon, ähm, bei Amazon läuft's ja auch nur so schnell, weil die einfach, äh, die geben lieber den Händler sein Geld, nicht als den, also die geben lieber den Kunden das Geld zurück.
Dafür muss der Händler dann auf sein Geld verzichten. Das ist halt so das System von Amazon. Ähm, dass, dass, dass, dass es mal auch drei, vier Tage dauert, gar keine Frage, ne. Um Gottes Willen, darum geht's gar nicht.
Aber, ähm, dass man dann extra nochmal Kontakt aufnehmen muss und sagen, ich möchte das dann gerne aber von meinem Kundenkonto wieder zurück auf mein Konto oder so. Das, finde ich, ähm, ist Masche. Können die sich auch meiner Meinung nach nicht rausreden. Da geht's dann einfach nur darum, zu hoffen, dass der Kunde vielleicht damit wieder einkauft und, äh, das Geld halt erst gar nicht das Portal Otto verlässt.
Ähm, und das kostet einfach, ähm, zu viel Zeit. Richtig. Und das kommt ja nochmal auf die Zeit, die ja sowieso Otto länger braucht, schon zur Bearbeitung alleine. Ähm, und du bist am Ende, also man kann sagen, grob zwei Wochen ist dein Geld im Umlauf.
Und das, ähm, das, äh, kann natürlich je nach Produkt schon sehr viel Geld sein. Also, ähm, klar, wenn's jetzt nur um zehn Euro geht, okay, aber schau mal vor, hier geht's um ein Handy oder ein Tablet oder, oder andere teure Dinge, wo wir da von 500 oder sogar 1000 Euro reden. Auf einmal sind 1000 Euro im Umlauf. Ja.
Ja. Ja. Ja. Das, die Erfahrung mache ich übrigens ziemlich oft.
Ich zahle, ähm, seit ein paar Jahren mittlerweile, wenn ich irgendwas online kaufe, in der Regel mit meiner Kreditkarte. Und bei Kreditkarten ist das ja so, der Betrag wird ja dann in der Regel erstmal, also direkt nach der Bestellung wird dir vorgemerkt. Und sobald das Paket dann rausgeht, ähm, wird dir gebucht. So, wenn, ähm, jetzt buchst du was, du es aber wieder stornieren, dann kriegen's viele Seiten einfach nicht hin, diese Vormerkung wieder zu entfernen.
Und der Hammer war letztes Jahr, kam das neue iPhone raus, ich das iPhone bestellt, wieder storniert, weil, äh, mich umentschieden in der Farbe, glaube ich. Dann, nochmal storniert, umentschieden in der Speicherkrüste, ne. Okay, kann man sich jetzt drüber streiten. Ich bin natürlich dann auch ein Monk und, äh, ähm, ne, also total bescheuert, klar.
Aber, ähm, am Endeffekt sind das Server und Maschinen. Ich verstehe nicht, warum man das nicht hinbekommt, dass das nicht funktioniert. Dann haben die mir dreimal diesen Betrag von 1499 Euro. Herzlichen Glückwunsch.
Vorgemerkt. Dreimal. Und das, nach zehn oder zwölf Tagen war die Vormerkung immer noch da. Karte auf Limit, ne.
Und, ähm, und dann, das war richtig Arbeit. Muss ich den schreiben und so. Da ging dann irgendwas wieder schief. Es geht ja immer irgendwas schief, vor allem bei mir.
Ähm, und. Vor allem bei solchen Beträgen. Genau. Äh, ey, ich hab da am Ende von, äh, viereinhalbtausend Euro geredet, die da mal vorgemerkt waren.
Äh, also zweimal halt ungerechtfertigt, weil die storniert waren. Einmal dann halt korrekt. Ähm, ja, und dann läufst du so Sachen hinterher. Und das ist ja schon eine ähnliche Geschichte.
Weil am Endeffekt, solange nämlich das Geld, Geld blockiert ist, ist es weg von der Kreditkarte. Also du kannst, kommst du nicht mehr dran, ne. Ja, klar. Und, ähm, ja, das ist schon Wahnsinn.
Das, das ist schon, aber weil, weil du jetzt gerade den Einwurf gemacht hast, weil mir gerade bei Otto warnt, kann ich, kann ich nochmal so ein Extrem hinterher schieben. Bei Otto übrigens, äh, nur an der Stelle, da muss ich noch kurz einlinken, deswegen mittlerweile kaufe ich alles mit Kreditkarte. Du kennst ja Klana, ne. Ja.
Ähm, ich hab auch, ich hab auch für die meisten Online-Geschäfte, hab ich eine Kreditkarte extra über Klana. Ähm, kann man jetzt streiten, ob das eine gute Firma ist oder nicht. Ich hatte noch nie Probleme mit denen, wenn man seine Rechnung pinch bezahlt, klappt's in der Regel auch. Ähm, weil bei Otto...
Musst du noch nicht mal, ich hake jetzt nämlich noch mal ein, musst du noch, also du solltest das schon, aber die sind ja wenigstens so nett und schreiben dir eine E-Mail und sagen, huhuhuhu, äh, haben sie hier eventuell eine Rechnung übersehen? Sie hätten doch bis zum, hm, hm, hm, das und das überweisen müssen. Und dann kannst du das auch machen. Ja gut, viele andere behaupten ja immer, die kriegen direkt in Kassoschreiben und so, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Nur, wenn man bei Otto, deswegen, ähm, wenn ich bei Otto zum Beispiel stelle, dann erst recht mit Kreditkarte. Weil dann hab ich wenigstens dann noch 30 Tage Zeit zu bezahlen bei Otto und in der Regel in den 30 Tagen ist ja meistens alles erledigt und abgefrühstückt. Selbst wenn das so lange dauert wie bei Otto, ähm, selbst wenn's drei Wochen dauert. Weil ich mag es nicht, dass mein Geld von meinem Konto, also was ich wirklich besitze und auf meinem Bankkonto liegt, dass das weg ist, wochenlang irgendwo woanders liegt und ich warte, dass dieses Geld, genau, und dann wieder zurückkommt.
Dann hab ich lieber so mit 30 Tagen irgendwo Rechnung und, ähm, ähm, ja, weil da hab ich weniger Bauchschmerzen mit. Ja, und bei Klarna hast du ja immer noch diesen Vorteil, dass halt dann dasteht, äh, wenn der dieser Zahlungstermin dann näher rückt, hast du hier noch eine Option in dein Konto drinne, wo du angeben kannst, äh, hallo, hallo, ich habe hier, äh, Sachen zurückgeschickt, na, eine Teil, eine Retoure oder Teilretoure, ähm, bitte, äh, setzt diesen Zahlungsbetrag nochmal 14 Tage nach hinten, bis ich die Retoure geklärt habe. Retoure und anmelden, glaube ich, heißt das. Ja, richtig, richtig.
Und dann, da gibt's halt auch keine Probleme, dass die dann sagen, nö, machen sie nicht, sondern dann kommt, ja, also ihr Zahlungsziel wurde bis zum hm, hm, hm, verlängert, ja. Und warum Klarna? Ganz einfach, weil bei Klarna beginnen ja immer die 30 Tage ab dem Moment, wo du's grad eingekauft hast. Wenn ich's über meine normale Visa-Karte machen würde, ich hab alles, ich hab Visa und Mastercard, ähm, die haben ja Abbuchungszyklen.
Die buchen ja immer Ende des Monats ab, zum selben Datum. Ja. Und wenn ich natürlich den Betrag, äh, zwei Tage vorher eingekauft hab, dann buchen wir den auch zwei Tage später ab. Richtig.
Ähm, und bei Klarna hast du halt immer die 30 Tage ab. Das Bezahlungsziel. Genau, und deswegen finde ich, das ist eine super Sache, ich nutze Klarna sehr, sehr viel, allerdings nicht in Raten oder so, das macht gar keinen Sinn, dass die Zinsen sind sehr hoch. Nee, das ist auch nicht schön.
Ja. Nee, aber man hat halt auch einen Vorteil. Genau. Obwohl die, obwohl die Bezahlung bei Klarna mittlerweile, hab ich das letztens erlebt, die sind ja auch ganz knackig, die haben mir, ich hab mich da angemeldet, ich hab mit Klarna bezahlt, dann musst du dich halt mit deiner, ähm, ähm, äh, Telefonnummer verifizieren, also dein, dein, dein, dein, dein Konto, ne, also du hast dir ein Konto irgendwie angelegt, was über deine Telefonnummer, also was zumindest bei mir über, über die Telefonnummer läuft.
Und wenn ich mit Klarna bezahle, kommt dann halt die Aufforderung, bitte geben sie ihre Telefonnummer ein, dann gibst du die ein, dann kommt, äh, eine Nachricht mit einem Bestätigungscode, den musst du dann auch eingeben. Und dann hatte ich das letzte Mal schon zweimal, äh, dass die gesagt haben, äh, wir möchten, äh, ihr Konto weiter verifizieren und die schicken mir eine E-Mail zu und in dieser E-Mail war dann nochmal ein Bestätigungscode drin. Mhm. So, hab ich auch gedacht, boah, Leute, man kann's auch übertreiben, vor allen Dingen, es waren keine großen Beträge, also das ging 20, 30 Euro, also nicht was, wo man sagt, mhm, da können wir schon drauf achten, aber es war wirklich so, ja.
Ja, äh, weiß ich, kann ich jetzt nicht viel zu sagen, ich kenn das Spielchen, ähm, kann ja an so viele Faktoren spielen. Bei Apple bin ich sowieso gewöhnt, weil ich hab ja hier die ganzen Geschichten an mit, äh, mit diesem, äh, mit der IP-Verstecken und so und dieser, dieser, ich kenn den Fachbegriff grad nicht, äh, aber du weißt, was ich meine, ne? Apple hat ja diese, diese Geschichte-Standard, genau, an Bord, wo, ähm, dein IP-Standort verschlüsselt ein bisschen wird. Ähm, und dann, dann kann das natürlich sein, ne, wenn du irgendwie am anderen Ende von Deutschland gerade von der IP-Adresse sitzt oder so, dass bei denen dann auch so ein Sicherheitsmechanismus oder so, ähm, Alarm schlägt und deswegen musst du dich dann halt vielleicht nochmal, keine Ahnung.
Ja, lieber so, als, äh, dass du zu schnell reinkommst, ne? Ja, ja, so. Und wir switchen nochmal kurz zurück zu Otto, weil ich da nochmal nachhaken wollte. Mir ist da eine Geschichte passiert, das passt auf gar keine Kuhhaut.
Es war, weil du gesagt, weil du vorhin, noch eine Geschichte, weil du vorhin gesagt hast, mit Amazon in einem, Angebot und bestellen, äh, ich wollte mir eine Kaffeemaschine kaufen, die war gerade im Angebot. Die habe ich gekauft auf Rechnung. Lief auch der, dieser komplette Bestellvorgang problemlos durch. Ähm, dann hat sich, ich sag mal, ungefähr eine Woche lang bei der Bestellung nichts getan.
Ich habe denen Support angeschrieben und dann kam zurück, ja, ich müsste wohl, ähm, eine Anzahlung leisten in Höhe von 10% oder sowas, ne? Da habe ich gedacht, naja, okay, dann machst du das halt, wenn die das so wollen. Da habe ich zwar nicht verstanden, weil ich normal auf Rechnung bestellt hatte, aber okay. Habe dann die Anzahlung gemacht.
Klingt auch schon total unserigös. Ja, aber es war Otto halt und, ne? So, ne? Habe dann die Anzahlung gemacht.
Und, äh, dann ist wieder nichts passiert. Und dann habe ich da halt, äh, nochmal nachgehakt. Und ich sage hier, wie sieht denn das jetzt aus? Äh, ich habe das Ding bestellt.
Die Anzahlung habe ich gemacht. Die Anzahlung ist bei Ihnen auch eingegangen. Äh, ich sage, warum wird der Artikel nicht rausgeschickt? Ne, den Artikel gibt es nicht mehr.
Ich sage, wie, den Artikel gibt es nicht mehr? Ne, der ist ausverkauft. Also immer per Mail, ne? Immer per Mail hin und her.
Also nicht per Telefon, sondern immer schön per Mail hin und her. Ja. Ich sage, das kann doch nicht sein. Ich sage, ich habe doch den Artikel gekauft per Rechnung.
Habe dann noch eine Anzahlung gemacht. Ich sage, und jetzt können Sie mir doch nicht sagen, dass es den Artikel nicht mehr gibt, weil er ausverkauft ist. Doch, weil die Bestellung ist ja nur ein Vormerk. Und, äh, das ist noch nicht der Kaufabschluss.
Dann habe ich gesagt, gut, okay, wie geht es denn jetzt weiter? Was ist denn jetzt mit meinem Geld? Ne, ja, das ist hier bei Ihnen auf dem Kundenkonto gut geschrieben. Ich sage, nützt mir nichts.
Ich sage, ich brauche eine Kaffeemaschine. Ja, dann, äh, es gibt doch hier diese und diese und diese. Können Sie sich, also worten Vorschläge gemacht, können Sie sich was raussuchen? Dann habe ich mir dann ein Modell rausgesucht und habe dann den Support wieder geschrieben.
Ich sage, okay. Ich sage, ich nehme das Modell, was teurer war, als das, was ich mir bestellt hatte, wenn ich das zu diesem Preis bekomme, was mich halt diese erst bestellte Kaffeemaschine gekostet hat. Und dann kam eine Mail an, ja, äh, recht herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer neuen Kaffeemaschine, äh, Bestellung wurde eingeleitet. Natürlich zum vollen Preis.
Also habe ich dir wieder eine E-Mail geschrieben, habe gesagt, ey Leute, so geht es doch nicht. Ich sage, ich würde die gekauft, wenn ich die günstiger bekommen hätte für das ganze Theater, was ich mit euch jetzt durchmachen musste. Ich sage doch, aber nicht, dass ich jetzt eine Bestellung auslöse zu diesem Preis. Lange Rede, kurzer Sinn, viele Mails gingen noch hin und her.
Die Bestellung habe ich dann noch stornieren können auf die Schnelle. Das ging ja noch zum Glück im Kundenkonto. Dann hat es noch elends lange gedauert, bis ich dann meine Anzahlung wiederbekommen habe. Und das sind halt so eine Sachen, wo ich eigentlich damals gesagt habe, ja, man muss halt nicht zwingend jetzt bei Otto wieder was kaufen, auch wenn es im Angebot ist.
Weil letztendlich, wenn was schief geht, hast du nur Ärger. Ja, irgendwann hast du auch so, irgendwann hat diese Plattform dein Vertrauen verspielt. Ja, das muss da halt auch nicht sein. Ja, ich bin eh nicht, ich bin mit Otto noch nie so warm geworden.
Ganz selten bestelle ich mal was bei Otto. Und das letzte Mal, wo wir bei Otto bestellt hatten, ja, das war auch so ein bisschen blöd. Ich habe bis heute nicht meine Ersatzfüße von meinem Kühlschrank. Auch mistig.
Einen ganzen American Kühlschrank geliefert, schweres Teil, war ein Akt des Todes. Lieferungen schon wieder, die wollten es nicht hochtragen, obwohl das ja mitgebucht wird. Das ist ja so ein Ding bei Transportgeschichten. Aber als ich dann gedroht habe, dass ich dafür sorge, dass sie ihren Job verlieren, und das ist dann hochgetragen, da kann ich auch richtig, richtig fies werden, aber ja, bezahlt und gebucht ist gebucht, genau.
Richtig. Und die Füße haben gefehlt. Einfach die scheiß Füße waren nicht dabei. Und das Ding kann nicht stehen ohne Füße.
Und, ähm, ja, die haben es einfach, so viele Telefonate, und das ist ja wieder eine eigene Abteilung bei Otto, die heißt doch nicht Otto. Ähm, ja, keine Ahnung, das war so kompliziert, und am Endeffekt haben wir uns selber da was gebaut. Aber das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Richtig.
Vor allem, wenn man da über 800, 900 Euro hinlatzt, ne, viel Geld. Für so ein Ding, ja. Ja. Dann möge man doch denken, dass alles klappt und alles gut geht.
Aber das ist dann halt dieser Punkt Kundenservice. Ja, bei Otto ist, das funktioniert beim Kundenservice. Und das Problem ist jetzt, das ist ja nicht nur bei Otto so, die Leute, die dann solchen Mist bauen, wie bei dir dann zum Beispiel, dass sie dann einfach dann eine Buchung machen, äh, zu einem vollen Betrag, was so nicht abgesprochen war, dass, ähm, viele sitzen da gut, die haben vielleicht auch kein einfaches Leben und viel Arbeit und scheiß Arbeitsbedingungen, kann ja alles sein, aber, ähm. Aber es ist doch ihr Job.
Ja, und vor allem, die wissen gar nicht, was sich teilweise den Leuten damit antun. Es gibt Menschen, die sind auf jeden Euro angewiesen, und auf einmal wird denen dann irgendein Betrag abgebucht oder so, womit die gar nicht gerechnet oder kalkuliert haben. Es gibt ja Menschen, die, die zum Beispiel sich für 500 Euro eine Kaffeemaschine kaufen, sparen dafür vielleicht zwei Jahre, haben genau jetzt diese 500 Euro auf dem Konto liegen, ähm, aber insgesamt 800 Euro, aber die 300 Euro sind halt für den Wocheneinkauf für Essen oder so. Und dann wird dann auf einmal 700 Euro abgebucht oder so.
Das kann Leute richtig in Probleme stürzen. Ja. Und die haben auf einmal kein Geld mehr oder so, weil das, und dann läufst du, und dann sind wir wieder bei dem Thema, und dann dauert die Rückerstattung auch wieder zwei Wochen. Denen fehlt dann 300 Euro in den zwei Wochen oder 200.
Und das ist für die halt nur so ein Klick, und die arbeiten dann halt nicht richtig. Und das kann Leute so Probleme verursachen. Das ist fies. Und, ähm, ja, deswegen fahre ich sehr gut mit dieser 30-Tage-Geschichte.
Hm, das stimmt. Ja. Das stimmt. Kann ich voll nachvollziehen.
Ja. Also, es gibt so mehr Geschichten von Otto. Ich kann mal jede Folge eine erzählen. Es ist auch nicht nur Otto, ne?
Um Gottes Willen, wir wollen dieses Unternehmen. Wir wollen die uns ja irgendwann mal sponsern. Nee, Spaß. Aber das ist halt dem, mit dem ich was zu tun hatte neben Amazon, ja.
Ja. Es sind halt auch frische Situationen. Deswegen kann man gerade Otto erklären, ne? Wenn man lang genug nachdenken würde, werden bestimmt noch andere Unternehmen an der Welt kommen.
Auf jeden Fall. Mediamarkt ist zum Beispiel so ein wunderschöner, da kann ich Geschichten erzählen. Aber wir waren vorhin bei der Action-Came gelandet, wo wir kurz abgebogen sind. Sind wir schon wieder abgebogen, ja?
Ja, wir sind abgebogen. Ich wollte eigentlich kurz erzählen, ich hatte dann halt diese wunderschöne Osmo Action 4 von DJI. Keine Werbung natürlich. Hier bei mir habt ihr mit denen rumgespielt, habt ihr getestet.
Geiles Geschoss gewesen. Oder ist immer noch ein geiles Geschoss. Und hab dann kurze Zeit, nachdem ich die hatte, also hab die dann nördlich eingerichtet, hab da so Profile eingerichtet, was man dann so alles machen kann. Und eine Woche später, nachdem ich die mir gekauft hatte, gab's ein Update, ja.
Und Update hab ich natürlich drauf gemacht. Und wollte die Kamera am nächsten Tag nehmen, wollte mit der was machen. Und hab festgestellt, ups, es waren plötzlich alle Einstellungen, die ich gemacht habe, weg. Und da hab ich gedacht, ja, naja, vielleicht war's halt wieder doof, hast auf welchen Knopf gedrückt und hast alles zurückgesetzt.
Weiß man ja nie, ne? Und hab dann wieder alles neu eingerichtet und die letzten Monate auch genommen. Und vorige Woche, ja, vorige Woche war's, ja, gleiches Spiel wieder. Smartphone angemacht und, oh, gibt's ein Update.
Ja, Kamera angemacht, Update drüber geschaufelt, auf die Kamera geguckt, bob, wieder alle Einstellungen weg. Und das ist dann mal so eine Sache, wo ich gesagt hab, boah, das kann doch nicht sein. Es kann doch nicht sein, dass du dir eine Kamera einrichtest. Das sind ja nicht bloß drei Knöpfe, die du drücken musst.
Das sind ja schon ein paar Einstellungen, die man da macht. Ja. Und immer wenn ein Update kommt, sind die ganzen Einstellungen weg. Also da hab ich wirklich mal geflucht und ich muss mal, wenn ich mal wieder fünf Minuten Zeit habe, muss ich mal wirklich den Support von DJI mal anschreiben.
Die kriegt man dann ja halt auch per Chatfunktion relativ gut ran und muss mal fragen, ob das denn so gedacht ist, ob das so gewollt ist oder ob ich halt ein Montagsmodell erwischt habe oder ob ich zu doof dazu bin. Vielleicht gibt's halt irgendwie so einen Haken, den ich nicht gesetzt habe beim Update Einstellungen beibehalten oder so was. Man weiß es ja nicht. Aber das ist schon eine Sache.
Ich war mir auch kurz davor, diese Kamera zu kaufen. Welche? Ja, die DJI Osmo Pocket. Die Osmo Action 4?
Nee, Action 4, so was. Die Osmo Action 4, ja. Genau, ich war auch kurz davor. Mittlerweile bin ich froh, dass ich nicht gemacht hab, weil ich hab jetzt eine andere auf dem Schirm, die wahrscheinlich eher wird.
Sag mal was. Die Insta360, wie heißt die? Ah, ja. Ace Pro.
Kennst du die? Das ist Ace Pro? Nee, also Insta kenn ich als Hersteller, weil ich mir die halt auch angeschaut habe. Genau, auch eine Art Action, oder es ist eine Action-Cab, die neueste jetzt, auch in Zusammenarbeit mit Leica, also das Objektiv, da ist so ein Leica, glaub ich, so hab ich's verstanden.
Sieht eigentlich genauso aus wie deine, nur dass du hinten das Display nach oben klappen kannst, wie so eine Re-Log-Kamera. Okay. Und das find ich sehr gut. Und der, wie heißt das noch?
Du hast einen größeren Sensor drin. Du hast einen größeren Sensor und die Nachtaufnahmen sind wirklich Wahnsinn. Und da steckt auch schon, in dem Teil steckt auch schon mehr KI als in allen anderen Action-Cams. Das kann ich mir vorstellen.
Ja, unterm Strich, hat auch diese magnetische Geschichte und so, das ist mir nämlich auch sehr wichtig, diese Schnellverbindungen. Ist Gold wert. Die hat ja, das ist Gold wert. Deswegen ist GoPro gar nicht, steht gar nicht zur Debatte.
Die sind sowieso so abgekackt. Bei ganz vielen Sachen verlieren die ja mittlerweile nur noch, wenn man so den Vergleich hat. Aber wenn du die noch nicht kennst, da würde ich sagen, guck dir mal ein paar Reviews an auf YouTube zu der Insta360, Ace Pro heißt die. Achtung, es gibt zwei Modelle, es gibt noch die Ace und glaube ich die Ace Pro oder nur Ace Pro Ace oder keine Ahnung, irgendwie so.
Auf jeden Fall die Ace Pro mit dem Leica-Dinge. Kostet auch ungefähr gleich viel. Was kostet die, glaube ich, 450 Euro oder so und dann eben im Kombo dann halt nochmal ein Huni mehr mit mehr Akkus und ganz gut, ne? Kennst du ja das Spielchen.
Ja, ich meine, gut, für dich jetzt irrelevant, du hast ja schon eine, aber trotzdem, du bist ja auch gerne immer auf dem aktuellsten Stand. Auf jeden Fall. Schaust dir mal an, das mit dem Display ist nämlich eine sehr, sehr coole Sache, weil kannst du bei der DJI, glaube ich ja auch, dir das Bild vorne anzeigen lassen, aber es ist natürlich dementsprechend klein. Genau, aber du hast halt vorne schon ein kleines Display halt.
Ja, obwohl ich halt immer sagen muss, ich nehme das ja für meine Fahrradtouren, ich zeichne ja meine Fahrradtouren auf, ich brauche kein Display, weil letztendlich ist es halt so, ich habe die ganzen Einstellungen gemacht, die sind drauf und wenn ich unterwegs bin, mache ich die Kamera an und mache die Kamera aus. Wozu brauche ich ein Display? Aber die Action, ja, die Action-Cams aber haben sich ja auch schon ein bisschen etabliert als Relog-Ersatz. Ja, ja, ich weiß, aber das ist ...
Vielleicht nicht für dich jetzt erforderlich, aber für viele anderen, aber da hattest du halt das Problem, wenn du dann noch das Ding an der Stange hattest, Selfies-Stange oder so, dann hast du dann halt weggehalten, dann wurde es schon eng mit dem Kontrollieren des Bildes und so. Richtig. Und dafür ist das natürlich ein schlauer Move jetzt, dass sie ein Display gebaut haben, was man nach oben klappt, wie bei einer normalen Spiegelreflex-Kamera. DSLR-Kamera, ja.
DSLR-Kamera, genau. Ja, coole Sache. Aber davon mal abgesehen, ob man das jetzt braucht oder nicht mit dem Display, in teilweise vielen Punkten noch mal besser als DJI. Hast du die dir jetzt schon bestellt?
Nee. Willst du die bestellen? Ich konnte mich bis jetzt noch zurückhalten. Okay.
Aber es ist jetzt so auf deiner Liste drauf, wenn du sagst, wenn es mich mal wieder packt. Ja, aber der Preis passt noch. Der Preis passt noch nicht. Ich bin so ein Mensch, also eigentlich kann ich das gar nicht gut abwarten.
Aktuell kann ich Gott sei Dank noch. Die ist wirklich brandneu draußen. Die Riffys sind erst einen Monat auf YouTube alt oder so. Und dann meistens sind die Riffys da draußen und ist das Produkt noch nicht mal draußen.
Deswegen ist es so neu, da gibt es ja noch keine Rabatte, weißt du? Ja. Und manchmal lohnt es sich auch zwei, drei Monate zu warten. Dann kannst du auch schon B-Ware bestellen oder so.
Gerade bei Technik ist B-Ware ja unheimlich noch mal reduziert. Ja, ich sage ja immer so, ich warte ja so vom Grundsatz, also erstens, ist es ja halt auch immer so, dass nach der Auslieferung, wenn sich die ersten Nerds das gekauft haben, kommen vielleicht Sachen zum Vorschein, die vielleicht die Tester gar nicht so bemerkt haben, wo dann noch mal ein Update gemacht wird. Ja, das ist dann halt auch schon so eine recht gute Geschichte. Und dann, ja, das hast du mir gerade selber gesagt, gehen die Preise halt auch ein bisschen runter.
Ja, ich sage dir auch ganz ehrlich, nochmal, also wenn ich richtig schlau bin, kaufe ich es mir gar nicht, weil ich brauche es nicht. Das ist so ein Haben-Ding, will man sagen. Genau, das ist dann halt so eine Geschichte zwischen brauchen und haben wollen. Ich stelle mir dann auch immer die Frage, es ist eine Action-Cam.
Wie viel Action hast du in deinem Leben? Keine. Ich bin ja nur daheim. Ich verlasse ja nur zum Arbeiten meine Wohnung.
Aber wozu willst du es in deinem Leben? Ja, das weiß ich nicht. Es wird sich schon im Grund finden. Es ist keine Ahnung.
Und dann hast du dich schon eine Woche damit und dann geht es wieder im Schrank. Es ist doch immer dasselbe. Bei mir zum Glück nicht. Also ich habe meine vier genutzt und ich muss auch sagen, ich bin, ja, finde es total abartig, dass das Wetter jetzt so schlecht geworden ist.
Ich hätte gerne noch ein paar Runden mit dem Fahrrad gedreht, hätte noch ein paar Aufnahmen gemacht. Der Plan bei mir, wo ich überall hin will, was ich bestreckend noch fahren will, der ist voll. Aber das Wetterchen hat mir den Strich durch die Rechnung gemacht und dann, ja, im Winter fahren möchte ich jetzt auch nicht zwingend. Die macht doch verdammt gute Fotos.
Das war ich auch sehr, sehr überrascht. Du kannst auch 48 Megapixel Fotos damit machen und so. Und, ähm, ja, keine Ahnung. Das Display, also für mich ist das Display entscheidend, was für dich vielleicht gar keine Rolle spielt.
Das wäre eine Kamera, die dann für mich auch nicht nur für den Action-Einsatz wäre, weil die brauche ich nicht. Ich habe keine Action. Das wäre wirklich eine Urlaubs- eine Urlaubsgeschichte dann, ne, um sich selber ein bisschen zu dokumentieren oder so. Das, was die meisten mit dem Smartphone jetzt eh schon machen?
Genau. Mein Smartphone könnte das natürlich auch alles übernehmen, gar keine Frage. Nur, ähm, ich mache ganz wenig Fotos mit meinem Smartphone, obwohl ich eine super Kamera habe. Eben drum, ja.
Die sind doch beim iPhone ziemlich gut. iPhone 15 Pro habe ich sogar, das Neueste. Ja, ja. Max sogar.
Ähm, keine Ahnung, ich weiß nicht, warum es der Fall ist. Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe auch noch eine richtige Kamera, so ist es nicht. Die ist ja natürlich noch besser, ne?
Klar. Kostet ja auch. Die habe ich auch, aber die ist mir zu groß, die will ich nicht immer mit rumschleppen, weil dann fängt sie wieder an. Die hast du vor allem nicht immer dabei.
Die trägst du ja gezielt mit. Ja, aber so oft komme ich nicht mehr in die Situation, was zu fotografieren. Und wie gesagt, wenn du musst halt einen Rucksack mitnehmen, wo die ganzen Objektive mit drin sind, und dann musst du halt noch einen Prägen, Stativ rumschleppen und sowas. Das Problem ist, sich selber fotografieren, ist nach wie vor scheiße beim iPhone.
Weil ich kann ja dann nur die Frontkamera benutzen. Ja. Das habe ich ja kein Referenzbild. Ja.
Und es ist schon ein deutlicher Unterschied von der Qualität zwischen Frontkamera und Rückkamera. Mhm. Und wenn ich die Rückkamera benutze, kann ich mich nicht selber fotografieren. Hm.
Naja, zumindest ist es nur ein Freiflug dann. Genau. Ja, und das geht immer schief. Das geht immer schief.
Es kommen auch manchmal gute Bilder dabei rum. Manchmal, ja. Ja. Aber das ist halt so eine Sache, ähm, ja.
Ach du, ich, Handy ist sowieso ganz schlimm. Man muss noch mal gut drüber nachdenken. Ich habe immer das neueste Handy und ich gebe sehr viel Geld für Handys aus. Und brauchen, nein, auf gar keinen Fall.
Aber beim Handy kann ich es noch mit am besten verkraften, weil ein Handy habe ich schon jeden Tag in der Hand und benutze das Gerät auch. Eine Actionkamera würde bei mir doch eher im Schrank liegen. Also, das Verhältnis zwischen wirklich nur benutzen und, ähm, und nicht benutzen. Also, ne, dafür mache ich es zu wenig.
Und dafür ist es dann zu teuer am Ende des Tages. Ja. Also, ist dann wirklich dieser, hätte ich gern, Punkt. Ja, ja.
Ja. Keine Ahnung. Aber siehste, komm. Ich bin kein World Traveller.
Ich bin auch kein Influencer. Nee, bin ich auch alles so nicht. Was will ich da dokumentieren, ne? Ja.
Ich habe es ja auch bloß, wie gesagt, für meine Fahrradreisen gekauft, weil ich das halt immer lustig fande. Wie oft machst du Fahrradreisen? Ähm, ja, Reisen, ich habe jetzt dieses Jahr wieder angefangen mit Fahrradfahren. Wie gesagt, ich bin halt als Stift unheimlich viel gefahren.
Zwischendurch mal unheimlich. Aber die letzten Jahre ist Fahrrad ein bisschen eingemottet, weil einfach die Zeit nicht da war. Und habe dann irgendwann die Schnauze voll gehabt und habe gesagt, du musst jetzt wieder. Und da habe ich das dieses Jahr wieder rausgeholt, habe das wieder alles aufgebaut, alles wieder gangbar gemacht, das kleine Dingels.
Neue Bremsanlage eingebaut. Und, ja, was man nicht alles so macht. Dann bin ich halt durch die Gegend gedüselt und war halt auch früher, ich hatte, also früher war ich noch relativ viel mit Geocachen unterwegs und bin dann halt in Ecken gekommen, wo ich gesagt habe, boah, hier sieht es aber geil aus, wäre vielleicht auch interessant für andere Sachen. Aber damals, TM vor langer, langer Zeit, war halt die Technik noch nicht so gegeben, dass ich dann so ein kleines Videotagebuch, Reisetagebuch machen konnte.
Und das war jetzt aber halt da. Und da habe ich mir gedacht, ja, wenn du jetzt halt unterwegs bist, dann schmeißt du halt die Kamera mit dann an die Halterung dran und dann filmst du halt deinen Strecken, wo du langfährst. So die Radwege, die bei mir in der Gegend sind, sind unheimlich viele. Und da kannst du das halt alles mal mit aufnehmen.
Aber das ist im Endeffekt auch für dich. Du machst das für dich. Ich mache es für mich. Ne, ich mache es für mich.
Es kommt mit auf YouTube raus, auf meinen Kanal. Aber ist jetzt nicht so, dass ich dann sage, ich muss zwingend jetzt irgendwas machen, sondern das ist halt so nach dem Motto, ich bin eh unterwegs, da kann ich halt die Kamera auch anmachen und dann halt mal den Leuten zeigen, was es hier für geile Ecken gibt. Ja. So, und dann, ja, wie gesagt, wenn es jetzt wieder mal irgendwann besser wird, ich meine, jetzt ist natürlich gerade die Flaute Zeit, ist ja klar, wenn jetzt der Winter kommt, aber sonst so einmal die Woche, alle 14 Tage unterwegs sein für eine größere Tour, hier in der Umgebung so Rundfahrten machen, das ist schon, das steht schon auf dem Plan drauf, das zu machen.
Es gibt genug, wo ich hinfahren kann, wie gesagt, ohne Ende. Sachen hier bei mir in der Ecke. Und wenn ich dann mal irgendwann wieder richtig in Fahrt bin, also mit dem Training wieder ein bisschen was gemacht habe, dann könnte man vielleicht auch mal drüber nachdenken, mal so Tagestouren oder mehrere Tagestouren zu machen und das dann halt alles mit zu filmen. Wie gesagt, es gibt halt so viele, bei mir zum Beispiel läuft unmittelbar am Haus der Sahneradweg vorbei, der ja halt von Hof da oben aus der Ecke bis Richtung Magdeburg geht.
Also das sind schon ein paar Kilometerchen, die man da fahren könnte. Und das wäre halt eine Tour von vier Tagen, fünf Tagen, die man da so runterfahren könnte. Das wäre vielleicht mal so eine Geschichte. Ist aber alles noch in Planung oder im Kopf.
Mal sehen, wann wir das umsetzen. Aber das ist halt so ein bisschen, was ich mir vorgenommen habe, wieder ein bisschen mehr Sport zu machen, wieder rauszugehen. Weil dann ist halt wieder der Punkt, wenn man draußen in der Natur ist, kann man mal abschalten und mal alles sacken lassen und mal wieder ein bisschen zu sich kommen. Also das hilft schon extrem.
Aber wenn wir beim Einkaufen waren, wolltest du jetzt, ne, wir haben noch nicht so mal eine Frage an dich, weil du ja so Technikfreak bist und wahrscheinlich auch mal stationär einkaufen gehst. Bist du denn halb öfters bei SB-Kassen unterwegs? Nee, sowas haben wir hier noch gar nicht. Ah, okay.
Nee, hier ist noch Höhle und so. Hattest du noch nicht das Glück? Doch, doch, doch. Also ich war gerade heute noch in Koblenz.
Das ist bei uns so die nächste große Stadt, andere Richtung Betria. Da gibt es das natürlich. Rewe zum Beispiel hat SB-Kassen, Globus, Ikea. Kenne ich mich mit aus, aber im Endeffekt, was bringt es mir?
Also das Ding ist auch noch nicht ausgereift. Das dauert so lange, da musst du das Produkt ablegen, da wird das dann noch gewogen, klar, damit du nicht bescheißen kannst. Dann steht aber auch immer noch ein Mitarbeiter. Dann ist das teilweise auch wirklich schlecht von den Steps her programmiert, dass du erst mal gucken musst, was muss ich jetzt als nächstes machen?
Das bringt dir, glaube ich, was, wenn du da Stammkunde bist und kannst es wirklich in- und auswendig in Fleisch und Blut übergegangen. Dann kann ich mir das vorstellen, aber ansonsten hält dich das nur auf. Also da ist die Kassiererin schneller. Ja, weil ich bin halt so mal auf die Idee gekommen, das mal zu...
Ich habe es auch noch nicht gemacht, ich bin noch nicht durch so eine SB-Kasse durchgerabbelt. Ich war bloß letztens bei Rewe oder sowas, ist das, glaube ich, bei uns, wo dann halt wirklich eine Kasse, ja, eine Kasse war besetzt und da standen fünf Leute vor mir und daneben waren halt die SB-Kassen, da war alles leer. Da habe ich mir so gedacht, Mensch, eigentlich bist du doch blöde, könntest mal da hingehen. Ich hatte in Kassen Getränke oder sowas.
Also es war nicht viel, ich hatte nichts und aber irgendwie, nee, habe ich es dann doch nicht gemacht. Aber übrigens noch für alle, die jetzt denken, hä, SB-SB, für die, die es nicht gecheckt haben, Selbstbedienungskasse, davon reden wir. Okay, okay, ja stimmt. Das ist immer so ein Punkt, wenn man Abkürzungen verwendet, sollte man halt auch sagen, worum es sich da dreht.
Ist korrekt. Ja, und diese, bei den Kassen, da ist nämlich die Tage, irgendwann habe ich einen Bericht gesehen, da ging es um diese Problematik, wird bei SB-Kassen mehr geklaut, beziehungsweise wie ist denn da dieses Verhältnis vom Kunden zu den Kassen, wird das angenommen und sowas. Und das habe ich mir mal angeschaut. Und da war halt auch diese Sache, was wird denn halt unternommen, damit man da nicht so viel klauen kann.
Und ich habe mir das mal angeschaut, wie so eine SB-Kasse funktioniert. Und theoretisch war es halt so, dass du quasi deinen Kaufvorgang startest, dann scannst du deine ganzen Codes bei den Sachen, die du eingekauft hast. Und zum Schluss drückst du auf Summe und machst dann deinen Zahlvorgang mit Korte und dann ist die Geschichte erledigt. Nee, bei Rewe hast du eine Waage noch.
In der Waage? Du scannst das Produkt, dann weißt das System, das wiegt so viel. Okay. Dann musst du es abstellen auf so einen Abstellgedöns und da ist eine Waage eingebaut.
Und der summiert dann die Produktartikel zusammen vom Gewicht her. Alles klar. Und was passiert denn jetzt, wenn du... Weil du könntest ja auch zum Beispiel zwei Schokoriegel kaufen und scannst nur einen ein.
Verstehe ich, aber was passiert denn jetzt, wenn du jetzt den Schokoriegel in deine Hosen... Also nicht in deine Hosentasche steckst, sondern wenn du halt den nicht über die Waage laufen lässt, dann weiß das System doch gar nicht, dass du einen zweiten hast. Weißt du? Ja gut, aber das hat ja mit der Selbstbedienung nichts zu tun.
Das kannst du ja auch machen mit einer normalen Kasse einfach was klauen. Also da geht ja wahrscheinlich die ganz normale Alarmanlage dann los. Na gut, bei Schokoriegel wahrscheinlich eher weniger. Ich weiß nicht, wie das da getrackt und gechippt wird, keine Ahnung.
Ich habe dann das, was ich halt gesehen habe in der Sendung, das war halt total interessant. Die haben so intelligente Kassen gehabt, die halt gesagt haben oder die halt gezeigt haben, dass du mit einer gewissen Kamerasensorik die Artikel, die du gekauft und eingescannt hast, wurden da erfasst. Und dann hat halt dieser Rechner da ein Feedback gegeben, wenn du halt irgendwas nicht richtig gescannst hast. Also wenn du zum Beispiel, was hatten die dann?
Eine Banane gekauft und gibst da aber ein, es ist eine Gurke und sowas. Und das hat der dann halt automatisch erkannt. Und dann hat er gesagt, nee, nee, das ist keine Gurke, gucken Sie nochmal genauer hin. Ja gut, das gibt es aber glaube ich beim Rewe nicht.
Nee, das ist halt eine neue Technik gewesen. Ja, die gibt es auch schon in so Geschäften, ich glaube in Amerika gibt es auch von Amazon so einen Lebensmittelladen. Da läuft das alles schon über Kameras und da gibt es noch nicht mal mehr Selbstbedienungskassen. Du gehst einfach rein, holst die Produkte und gehst wieder raus.
Und hast du von deinem Amazon-Konto abgebucht. Ja, ist auch nicht schlecht. Weil das läuft über Kameras über die Decke, über Kameras im Regal, über Gewichtskontrollen im Regal. Also du holst das Produkt raus, also erstmal du gehst rein und musst schon durch eine Schranke und dich einscannen.
Und dann wissen die jetzt, du bist der Kunde XY. Und dann gehst du hin ans Fach, holst das raus, es wird alles getrackt und gefilmt. Und die wissen ganz genau, du hast gerade eine Tüte Milch rausgeholt, gehst wieder raus und dann hast du den Artikel dann bezahlt. Beziehungsweise gehst du raus und den Artikel von deinem Konto abgebucht.
Deswegen diese SB-Kassen, das ist eine, entschuldigt jetzt mal diese Ausdrucksweise, aber ist wie so eine Missgeburt. So halb, weißt du, es ist so ein Mitteldinge. Verstehst du, was ich damit sagen will? Man will es vereinfachen mit Technologie, aber am Ende des Tages steht doch die ganze Zeit ein Typ rum.
Der hilft sowieso bei jedem Kack weiter. Und es ist so, es ist so, und ich weiß auch nicht, wie du das besser machen willst, dass du nicht mehr die Person brauchst. Du wirst die Person wahrscheinlich immer brauchen. Und du wirst auch immer die Sicherheitsmechanismen brauchen, damit die Leute da nix falsch machen und betrügen und weiß der Geier.
Weißt du, dann denke ich mir am Ende des Tages ja, entweder machst du es halt einfach noch oldschool oder du musst es halt komplett umstellen auf Technologie. Ja, das geht halt nicht so einfach. Bei mir ist dann halt durch den Kopf geflitzt, so diese Geschichte halt da. Du hast bloß einen Artikel und vor dir stehen fünf Leute mit vollen Körbchen da an der Kasse.
Wo ich gesagt habe, okay, du hast halt bloß diesen Schogoriegel und müsstest jetzt eine halbe Stunde warten. Bist du dran, bist zum Kassieren, rennst du halt da durch, scannst den ab und, was weiß ich, haust dann deine Kreditkarte dran. Und dann bist du fertig in fünf Minuten. Von der Seite her wäre es vielleicht eine Erleichterung.
Aber das ist halt so ein System, da habe ich mich noch nicht damit beschäftigt. Vor allen Dingen, weil ich jetzt auch so faul bin. Du kannst bei uns beim Rewe, kannst du halt auch online bestellen und dann gehst du dahin und alles ist fertig. Das geht auch.
Ach, herrlich. Ja, aber worum es mir eigentlich ging, bei diesen SB-Kassen, wie gesagt, als ich diesen Bericht da gesehen habe, haben die das ja alles schön erklärt. Und dann haben die gesagt, und die Kunden müssen ja alle durch das Exit-Gate. Und da stand ich schon wieder auf meiner Couch und habe gesagt, was bitte habt ihr denn jetzt geraucht?
Kann man nicht sagen, die müssen aus den Ausgang raus? Nein, das war ein Exit-Gate. Und ich als, ja, habe ich ja vorhin schon mal gesagt, Mensch, der halt so eine Anglizismen überhaupt nicht mag, der fragt sich dann immer, warum müsst ihr das so machen? Andi, gutes Stichwort, Exit.
Wir müssen jetzt auch langsam ein Exit-Gate machen. Wir haben schon überzogen. Ein bisschen. Ich habe ja schon kaum getraut, was zu sagen.
Ich denke mal, wir müssen langsam mal zum Ende kommen. Mach mal. Und wir wollen ja nicht schon alles abschießen hier beim ersten Mal. Nee.
Soll ja noch hörbar sein. Wie immer kann ich nur sagen, die Liste ist noch voll. Wir haben nicht alle Themen abgearbeitet. Ich glaube, das Problem ist, viele Themen werden auch nie wieder hier angesprochen werden, weil die dann schon wieder zu alt sind.
Aber so ist das. Es gibt so viel zu erzählen. Wir sind heute auch oft vom Thema abgekommen, muss man auch sagen. Aber wir sind ja auch noch in einer gewissen Kennenlernphase, wir zwei.
Und da kommt es halt manchmal, dass man ein paar Abbiegungen nimmt. Das wird besser. Das wird sich auch wahrscheinlich nicht komplett ausschließen lassen. Ja, das passt schon.
Andi, hat mir sehr Spaß gemacht. Ich hoffe, den Zuhörern auch. Das denke ich mir mal. Ich bin mir ziemlich sicher.
Bei solchen Themen, also das kann ja eigentlich nur Spaß machen. Zeigt es uns, wenn ihr möchtet. Wenn ihr irgendwie Daumen hoch geben könnt. Ich bin ja komplett neu bei diesen Dingern.
Aber bei dem einen oder anderen Portal kann man ja vielleicht kommentieren. Daumen hoch, Daumen runter. Weiß der Geier. Und ja, gebt uns Feedback, wenn ihr möchtet.
Und ich würde sagen, wir hören uns dann in der nächsten Woche wieder. Genau in einer Woche. Wir wissen jetzt selber noch nicht an dem... Weil ich wollte gerade sagen, wann das auch immer sein hat.
Genau, Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag. Irgendwann da, guckt hin, wann der Release-Tag war von dieser Folge. Und dann genau in einer Woche. So ist.
Alles klar. Ich bedanke mich auch fürs Zuhören. Ich bedanke mich bei dir für dieses sehr interessante Gespräch von mittlerweile zwei Stunden. Und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.
Genau. Das sagt mein Bauchgefühl. Das sagt mein Bauchgefühl. Das ist einfach.
Wir hören uns dann auch in einer Woche wieder. Voller, frischer Tatentrank. Mit neuen Themen, einer neuen Liste. Und dann geht's wieder lockerflockig vom Hocker.
Bis dahin bleibt alle gesund. Du und natürlich auch ihr da draußen. Und viel Spaß beim Hören. Bis denn.
Tschüss. Ciao, ciao. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!